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Haben Deutsche die Lichtgeschwindigkeit geknackt?

Montag, 27 August 2007 13:47 von Ralf Müller

Zwei Wissenschaftler der Uni Koblenz wollen das Unmögliche geschafft haben
Sie behaupten, beweisen zu können, dass es schneller als mit Lichtgeschwindigkeit geht – und hätten damit Albert Einstein widerlegt.
Laut der speziellen Relativitätstheorie von Albert Einstein können sich physische Objekte maximal mit knapp 300.000 Kilometer pro Sekunde durch den Weltraum bewegen. Ein schnelleres Tempo würde eine unendliche Menge Energie erfordern. Das sehen Dr. Günter Nimtz und Dr. Alfons Stahlhofen aus Koblenz heute anders. Sie reklamieren für sich, Mikrowellen-Photonen zwischen zwei Prismen in Nullkommanichts hin- und hergeschickt zu haben. Ob der Abstand der Prismen nun ein paar Millimeter oder ein Meter betrug, einige Photonen erreichten ihr Ziel sofort – trotz Prisma und Abstand. Sie müssen ihren Weg zum Ziel “getunnelt” haben. Damit waren sie praktisch schneller als das Licht, erzählt Dr. Günter Nimtz dem Magazin New Scientist: “Das ist die erste echte Verletzung der speziellen Relativitätstheorie, die mir bekannt ist”. Im Weltraum beobachteten Astronomen bislang nur scheinbare Überlichtgeschwindigkeit, die sich durch die Ausdehnung des Universums erklären ließ.
Wenn das Experiment des Koblenzer Duos nicht widerlegt werden kann, wären ein paar bizarre Schlussfolgerungen möglich. Ein Astronaut, der schneller als das Licht reisen soll, kann am Ziel ankommen, bevor er überhaupt abfliegt. Aber keine Sorge, bislang gelingt diese Quantum-Tunnelung nur subatomaren Teilchen. [rm]

Earthtimes

Überlichtgeschwindigkeit (Wikipedia)

Kommentare

EInstein sagte ja auch: “Gott würfelt nicht”, womit er sich von der Quantenphysik distanzierte. Denn dort herrscht ja quasi nur der Zufall – mal tunnelt ein Teilchen dahin, mal dorthin, was später bewiesen wurde.
Da sich Einstein mit seiner Relativitätstheorie also nicht auf die Quantenphysik bezogen hat, dürfte der Versuch der beiden Wissenschaftler diese wohl auch nur begrenzt widerlegen. Schließlich ist es vorerst auch unmöglich, diese Tunnelung mit mehreren Abermilliarden Teilchen, aus denen ein Mensch besteht, gleichzeitig in dieselbe Richtung durchzuführen: In der Welt der Quantenteilchen ist ja alles dem Zufall unterworfen.

  • von Marc Harris
  • 27.08.07 14:58
  • comment

die haben ja geiles kraut in koblenz.
man stelle sich vor das kommt hier an bevor ich es bestellt habe – einfach so mit überlichtgeschwindigkeit.

Wobei ich die Relativitätstheorie auch für überholt halte. Physikalische Grössen gehen doch immer von einem ist zustand aus, somit denke ich mal das die ElektronenTeilchen bei nichtvorhandenen Protonen wiederkehrender gegenüberliegender Atome nicht zur reflektion kommen und daher die Relativitätstheorie mehr eine Warnehmungseinschätzung ist.
Andererseits währe die gegenüberkehrung oder paralleliesierung der Teilchen beim tunneln gleich im Nullzustand und müsste Theorethisch eine schier unendlicheGeschwindigkeit erlauben.
Verdammt, aber sowas von!
Den Raum zu krümmen, geht nähmlich gar nicht, wer erzähltn son kram! Alles beruht auf dr Ausrichtung der Teilchen und deren Anordnung. Diese verdammten Theoretiker! *gg*

  • von madien
  • 27.08.07 15:48
  • comment

Die Relativitätstheorie ist auch dadurch wohl kaum überholt – es bestätigt sich eher, dass auch ihre Reichweite begrenzt ist und selbst die Physik wohl nicht mehr ein einheitliches Theoriegebäude errichten kann.

  • von Gelegenheitsleser
  • 27.08.07 16:09
  • comment

das teilichen schneller seinen können als licht ist schon längst bewiesen , wir sollten uns von unserer zeit denken verabschieden und sie nicht relativeren dann wird das schon, nur weil wir ne sonne kennen ;-)

  • von sonnendeck
  • 27.08.07 22:31
  • comment

Theorien sind immer nur gedankliche Modelle, die die Realität abzuilden versuchen. Sie sind nie die Realität selbst! Somit sind Theorien stets unvollkommen. Sie erklären beobachtete Phänomene stets nur bis zu einem gewissen Grad. Bis dahin sind sie aber durchaus ausreichend und werden nicht notwendigerweise durch eine neuere, weiterführende Theorie obsolet.

Isaac Newtons Theorie von der gegenseitigen Anziehungskraft zweier massebehafteten Körper reicht durchaus aus um z.B. die Aufprallgeschwindigkeit eines auf die Erde fallenden Apfels zu berechnen (Geschwindigkeit=Masse x Beschleunigung). Sie reicht aber nicht aus, um die Phänomene zu erklären, die bei extrem hohen Geschwindigkeiten zu beobachten sind. Hier hilft die tiefergehende Relativitätstheorie weiter. Diese macht aber das gedankliche – einfachere – Modell nach Newton nicht hinfällig. Zumindest nicht für den “einfachen Hausgebrauch”.

Auch die Einsteinsche Relativitätstheorie hat ihre Grenzen. Auch sie kann nicht ALLE Phänomene erklären, reicht aber für viele aus. Um zu erklären, warum Leuchtdioden leuchten, muß schon die Plancksche Quantenthorie herhalten. Dennoch ist durch diese die Einsteinsche Relativitätstheorie nicht überholt. Letztere besagt übrigens NICHT, daß es keine Geschwindikeit oberhalb der Lichtgeschwindigkeit geben kann! Sie besagt lediglich, daß ein massebehafteter Körper nicht exakt die Lichtgeschwindigkeít erreichen kann, wenn er vorher langsamer oder schneller als Licht war.

Masse(v=0)
Masse(v)= ——————————————

Quadratwurzel ( 1 – —- )

Nur bei v=c bekommen wir Probleme, da dann und nur dann die Ruhemasse Masse(v=0) durch Null dividiert werden müsste, was zu einem undefinierten Wert (hier ein Pol) führen würde. Würde aber v>c , würde die Masse(v) wieder kleiner, also kein Problem sie zu beschleunigen. Allerdings könnte man sie auch nicht auf Lichtgeschwindigkeit abbremsen. Daß die Masse(v>c) mathematisch gesehen imaginär wird, stört die Berechnung nicht, unsere Vorstellungskraft versagt dabei jedoch (noch) *g*

Wolf

Sorry, die Gleichung oben ist leider verhackstückelt worden. Ich hätte wohl doch HTML-Tags verwenden sollen *g*

Der Artikel bestätigt nur eine von mir schon seit Jahrzehnten gemachte tägliche Beobachtung, nämlich dass auch Schall schneller sein kann als Licht – zumindest bei meinem alten Fernseher.

Dass die spezielle Relativitätstheorie für subatomare Teilchen “ergänzungsbedürftig” ist weiß man schon lange.

Auch dass im subatomaren Bereich Tunneleffekte möglich sind wurde schon des öfteren bewiesen.

Wo ist die Neuigkeit bei dieser Meldung?

  • von fangorn
  • 28.08.07 10:23
  • comment

naja, wenn blinde von farbe usw…

  • von Propagandhi
  • 28.08.07 10:32
  • comment

Ausnahmswise mal wieder ne gute Nachricht aus deutschen Landen. Die hab ich schon richtig vermisst.
Aber die Sache mit “Widerlegung von Einsteins Relatititätstheorie” ist echt was weit hergeholt. Der Tunneleffekt auf subatomarer Ebene ist schon lange genug bekannt und erforscht, und diese Teilchen sind ja nunmal subatomar (mir sind jedenfalls keine Microwellen-Photonen von der Größe einer Wassermelone bekannt). Aber dennoch ist das ganze eine wichtige Ergänzung zu den bisher bekannten Phänomenen. Mal sehen wie lange es noch dauern wird bis erste “Sprünge” großer Materiemengen möglich sind.

  • von PeeCutChew
  • 28.08.07 14:23
  • comment

Egal wie schnell ein Objekt ist, es vergeht immer Zeit, auch wenn es ein unendlich kleines Quant ist. Meines erachtens kann ein Objekt niemals an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig existieren.

  • von Der Besserwisser
  • 28.08.07 16:44
  • comment

@Besserwisser : das ist quatsch , nur weil dus dir nicht vorstellen kannst heisst es noch lange nicht dass nicht auch so sein kann.

ZUr Meldung: auch verschränkte quantenzustände haben eine imformationsübertragung mit überlichtgeschwindigkeit, weswegen das nicht sooooo de große neuigkeit ist, nur das es eben in diesem fall kein subatomares teilchen ist. Merke: um ein teilchen an einen anderen ort zu bringen muss es noch lange nicht selbst bewegt werden

  • von Ubermensch
  • 28.08.07 17:29
  • comment

Ich denke das ein Verbund mehrerer Teilchen schwehr zu tunneln wäre, da es technologisch nicht möglich ist (noch nicht) einen so grossen Feldfreien Tunnel zu schaffen und die ausrichtung auf lange Distanzen sowieso instabiel ist. In der Natur gibts jedoch so einen Tunnel, nennt sich Wurmloch, zumindest heben sich an bestimmten Punkten die Feldstärken gegeneinander auf, rein Theoretisch versteht sich.

Und klar, Zeit ist eine Konstante, welche nicht veränderbar ist, lediglich die Wahrnehmung der Zeit ist unterschiedlich, was natürlich auch von den Nervenströmen abhängt wie lange sind sie unterwegs und wie lange brauchts zur verarbeitung. Wer dein gehirn doppelt so schnell wäre alles um dich herum furchtbar langsam,verdammt, ein Stau dauert dann doppelt so lange *lol*

  • von madien
  • 28.08.07 20:55
  • comment

@ Wolf, was du beschreibst ist wohl eher das Verhältniss von verdichtung und Massenträgheit!

Ausserdem wirde bei einer bewegten Masse auch das Umfeld beeinflusst, d.H. Lichtteilchen bewegen sich mit bevor sie abprallen bzw reflektiert oder verstreut werden. Abhängig von Dichte, Masse und blahblah

  • von madien
  • 28.08.07 21:01
  • comment

Hallo Übermensch, quatsch ist keine Erklärung warum ich falsch liege. Wenn des Resultat vor dem Ereignis stattfindet, ist jede Kausalität aufgehoben und Paradoxien möglich. Außerdem bedingt es, das bei Lichtgeschwindigkeit die Zeit stillsteht, d.h. Teilchen die sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen können nicht vergehen. Tun sies doch vergeht Zeit!

  • von Der Besserwisser
  • 29.08.07 14:39
  • comment

[...] quelle:Haben Deutsche die Lichtgeschwindigkeit geknackt? – The Inquirer DE [...]
pingback von
http://www.tuning-fans.de/plauderecke/29740-ufo-ueber-nord-spanien-abgeschossen.html#post277585

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