Computerspiele nur für gute Schüler
Montag, 17 September 2007 15:25 von Bernd Kling
Können Computerspiele auch mal für bessere schulische Leistungen sorgen? Der Manager eines Games-Shops will es der Welt beweisen.
Er hat sich einfach eigene Regeln für seinen Laden einfallen lassen. Schüler bekommen bei ihm nur Spiele, wenn sie gute Noten vorweisen können.
Brandon Scott ist mit einer Lehrerin verheiratet, was ihn vielleicht bei diesen erzieherischen Anstrengungen motiviert hat. Seine Kunden im schulpflichtigen Alter müssen ihre schulischen Leistungen durch einen Erwachsenen bezeugen lassen, bevor sie an ihren Daddelkram kommen.
Er ist Filialleiter eines Ladens der Gamestop-Kette im texanischen Dallas. Gamestop hat offenbar gar keine Kenntnis von seinen pädagogischen Extratouren. Brandon erwartet, dafür Schwierigkeiten zu bekommen, aber das sei es ihm wert.
Bis jetzt hat er gut zwanzigmal den Verkauf eines Spiels verweigert. Er weiß aber zu berichten, die Schüler seien zumeist mit besseren Noten wiedergekommen, um den Kauf nachzuholen. Und wenn einer mit richtig guten Noten kommt, will er ihm sogar ein Spiel seiner Wahl schenken.
(von Nick Farrell/bk)

Kommentare
Hmm ich weiss nicht ob das wirtschaftlich eine sonderlich tolle Idee ist.
Wenn mir ein Verkäufer mir ein Spiel nicht verkaufen wollen würde, wäre der Auftrag an amazon eine Stunde später draussen und ich hätte das Spiel zwei Tage später. Ohne mich in einen Laden bemühen zu müssen um mir dann anhören zu müssen, dass meine Noten nicht genug wären.
Pädagogisch vielleicht ne ganz nette Idee, weiss nur nicht, ob das längerfristig wirtschaftlich ist.
[...] Inquirer hab ich mal eine wirklich gute Idee entdeckt, wie man Computerspiele als Anreiz verstehen kann, um [...]
“Pädagogisch vielleicht ne ganz nette Idee, weiss nur nicht, ob das längerfristig wirtschaftlich ist.”
längerfristige kann die Wirtschaft doch nur von den besseren Noten profitieren. Die Schüler, wenn sie denn mal Erwachsen sind, bekommen einen besseren Job und können dann mehr Geld für Spiele ausgeben. Vielleicht haben die dann weniger Zeit zum Spielen. Aber ein Arbeitsloser hat zwar die Zeit, aber nicht unbedingt das Geld für Spiele.
Vielleicht sollte man auch ein Schritte weiter gehen und damit Arbeitslose… aber das würde zu weit gehen.
MFG hajo23
Find ich eine ganz nette Idee. Wenn es nur diesen einen Laden in dieser Stadt gibt wird das bestimmt was bringen. Und bei guten Noten bekommt man ja auch villeicht noch eins geschenkt. Das nenn ich mal einen guten Anreiz !
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