London: Überwachungskameras nutzlos
Freitag, 21 September 2007 11:58 von Fritz Effenberger
Ein Zahlen-Vergleich von vorhandenen Kameras und aufgeklärten Verbrechen zeichnet ein deutliches Bild.London kann als Welthauptstadt der Überwachungskameras gelten: 10.000 Video-Augen sind in der Britenmetropole in Betrieb. Wie Justin Davenport vom britischen Evening Standard durch simples Nachzählen herausfand, zeigen Stadtbezirke mit hoher Kameradichte keineswegs eine höhere Aukärungsrate von Verbrechen als andere mit weniger Überwachung. Tatsächlich haben vier der fünf Stadtteile mit dem dichtesten Kameranetz über 80 Prozent unaufgeklärte Verbrechen. Dagegen glänzt die Polizei in Gegenden mit weit unterdurchschnittlicher Kameraüberwachung mit guten Aufklärungsraten. Die Kamerabestückung Londons kostete den dortigen Steuerzahler bereits umgerechnet 287 Millionen Euro, nun wird die Sache zum Politikum. [fe]

Kommentare
Dass die Sache zum Politikum wird, will ich doch stark hoffen!
“Im elected electric spy
Im protected electric eye…”
Seltsamerweise wird hier nichts über die genauen Zahlen der Verbrechen gesagt. Vielleicht sind die Verbrechen zurückgegangen, die mithilfe dieser Kameras aufgeklärt worden währen. In diesem Falle hätte die Überwachung ja ihre Berechtigung.
Bei diesen Kameras traut sich ja niemand mehr vor einer Kamera was ungesetzliches zu machen.
Kommentar hinzufügen