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Ubisoft: Kein großer Unterschied zwischen PS3 und Xbox 360

Donnerstag, 08 November 2007 12:51 von Bernd Kling

Die beiden Konsolen sind ganz dicht beeinander hinsichtlich dessen, was mit ihnen aus Sicht der Spieleentwickler möglich ist. Meint Yves Guillemot, Präsident und CEO von Ubisoft.

Die PS3 verfüge über ein paar Elemente, die besser wären, die Xbox 360 habe andere Vorteile. Doch sie seien sich „sehr ähnlich in dem, was wir mit ihnen tun können“. Er erwarte außerdem „ein großartiges Jahr für die Playstation 3“ angesichts der Preissenkung, die sich positiv auf die Umsätze auswirken werde.

Guillemot erklärte, es sei nach Ubisofts Erfahrung nicht schwieriger, ein Spiel von der Xbox-360-Plattform auf die PS3 zu übertragen als umgekehrt: „Wir sind jetzt dabei, für die PS3 und 360 gleichzeitig zu entwickeln, und es kostet uns kaum mehr als 10 Prozent zusätzlich, um für die andere Maschine zu entwickeln. Zuvor hat es uns mehr gekostet, etwa 20 Prozent, nur weil es schwierig war, die Hardware der PS3 zu erfassen. Aber jetzt sind unsere Engines fertig, und wir können mühelos für beide Maschinen entwickeln.“

Ubisofts Finanzchef Alain Martinez führte noch einen eklatanten Unterschied zwischen Nintendos DS und den Next-Gen-Plattformen aus. Seine Firma könne mit Spielen für PS3 / Xbox 360 nur etwa 11 Euro mehr erzielen als mit einem DS-Titel – obwohl ihre Produktion 15 – 17 Millionen Euro verschlinge im Vergleich zu mäßigen 500.000 Euro für ein DS-Spiel. Es reiche daher, 100.000 Exemplare eines Spiels für die DS zu verkaufen, bei einer Konsole der neuesten Generation hingegen müssten es etwa 1,3 Millionen Exemplare sein.

In-Game-Werbung soll in Zukunft bis zu 15 Prozent der Entwicklungskosten abdecken. Guillemot wollte aber nicht sagen, ob das den Verkaufspreis der Spiele beeinflusse.

(bk)

GamesIndustry

Kommentare

Natürlich wird InGame Werbung den Preis eines PC/PS3/Xbox Spieles nicht billiger machen…warum sollte man dem Kunden was gutes tun ?
Ich bin sehr gespannt wie die InGame Werbung aussieht und wie es in ein Spiel eingebracht wird…schade um Spiele die in der Vergangenheit oder in der Zukunft spielen werden…Ein Cowboy früher wird wohl kaum einen Artikel (ausser Alkohol /Zigaretten) die es jetzt gibt benutzen…Aber wenn das Spiel ab 12 ist, können die ja wohl kaum Alkohol Werbung bringen…
Und ich habe keine Lust einen Ladebildschirm voll mit Werbung anzuklotzen wenn ich ein Level weiter bin…Dann sollen Sie die alten großen Pappschachteln als Spieleverpackung wiederbeleben, dort können wegen mir zig Werbeprospekte drinn sein, die landen dann eh sofort im Kamin :)
Ausser die kommen auf die Idee, auf einem dieser Prospekte den CD-Key zu verstecken/kleben :P
Das wäre blöd…

  • von Hüdchen
  • 08.11.07 13:42
  • comment

Ich würde eher mehr für ein Spiel zahlen wenn es dafür werbefrei ist statt weniger für ein Spiel mit Werbung.

  • von wilson
  • 08.11.07 14:30
  • comment

naja ich denke Ingame werbung wird wohleher bei Autorennspielen und Fußball auftreten. das stört mich dann wohl eher kaum (da ich beides nicht spiele ;-))

Der Kapitalismus frisst alles auf, auch die Computerspiele :(

  • von Kapital Domination
  • 08.11.07 16:19
  • comment

Und ach ja , wie ein Vorredner schon meinte:

Natürlich wird Ingame Werbung nicht die Preise senken. Wer das glaub ist total naiv.

Und Ingame Werbung wird immer mehr kommen in ALLEN Genres. Macht euch nichts vor, studiert einfach mal die Gesetze des Kapitalismus.

  • von Kapital Domination
  • 08.11.07 16:25
  • comment

Na dann kann man nur hoffen, dass es dann bald nen OpenSource PopUp-/Werbeblocker für Games gibt^^

Hm,

wenn InGame-Werbung 15% der Entwicklungskosten abdecken sollen, könnte dies ja heißen, dass während der Entwicklung auch mehr Geld für die Qualitätssicherung zur Verfügung steht und so weniger Bugs im fertigen Spiel landen, würde was für den Kunden bringen.
Aber ich hoffe, dass die Werbung sich auf Produktplacement beschränkt. Vielleicht noch Radiowerbung bei GTA. Oder auch witzig versteckt in der Beschreibung von Gegenständen bei Rollenspielen.

MFG hajo23

  • von hajo23
  • 09.11.07 10:22
  • comment

Die Produktionskosten von Computerspiele sind mittlerweile auf dem Niveau von mittleren Filmen angekommen. Es ist klar, dass es sowas wie Product-Placement auch bei Spielen geben wird – wenn sie denn dann so dezent und nicht spiele-störend ist, wie in Filmen. Ob der Hauptdarsteller ein Nokia-Handy oder Motorola oder ein Fantasie-Produkt benutzt, ist mir egal. Ob er mit einem Chrysler, BMW oder Fantasie-Auto fährt auch. Und wenn statt “Bubble-Cream”-Getränkedosen Coca-Cola rumsteht, ist mir das auch egal.

Bekomme ich aber penetrante Werbespots während des Level-Ladens, dann will ich auch deutlich weniger dafür bezahlen. Und ich hoffe, die Spieletester gehen in Zukunft auf sowas sein.

  • von ziczac
  • 09.11.07 10:50
  • comment

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