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Game Over bei Atari

Donnerstag, 15 November 2007 7:55 von G. Kustermann

Nostalgiker werden das eine oder andere Tränchen zerdrücken: Atari hat verkündet, die Entwicklung von Spielen einzustellen. Gleichzeitig hat auch der CEO David Pierce das Handtuch geworfen.Da gehen sie hin, die Klassiker: Nachdem die Geschäftszahlen schon geraume Zeit nicht mehr das waren, was Atari einstmals zu bieten hatte und der Aktienkurs immer weiter sank, hat man jetzt offenbar die Notbremse gezogen. Und die bedeutet de facto das Ende als eigenständige Spiele-Firma.

Nur noch im Publishing will Atari künftig aktiv sein. Eine Reihe von Mitarbeitern, die bisher das Atari-Fähnlein noch hochgehalten haben, sollen auf Projektbasis bei einem Partner weitermachen; ansonsten soll das Personal deutlich abgebaut werden.

Dass auch noch der bislang letzte CEO zeitgleich den Hut nimmt, hat traurigerweise schon was von „der Letzte macht das Licht aus“ – da hätte Atari ein würdigeres Begräbnis verdient gehabt. [gk]

Ars Technica

Kommentare

Die Meldung von Ataris Tod ist weit übertrieben.

Sie haben etwas übersehen!

Amerikaner sind deutlich egozentriert, für sie ist nur wichtig was innerhalb ihrer Grenzen geschieht.
So offenbar auch ars Technika.
Und so machen sie aus der Schließung des
amerikanischen Ablegers von Atari gleich Ataris Tod, als ob das Mutterhaus in Frankreich nicht zählen würde. und nur die paar Männeken die den Unternehmensteil in USA abwickelten, Atari darstellen würden.

Der von Ihnen sogenannte CEO David Pierce
war lediglich der Büroleiter in den Staaten. Atari sitzt aber inzwischen in Frankreich und lebt dort munter weiter.
Atari hat sich nur gerade den kostenträchtigen nutzlosen amerikanischen Blinddarm heraus operiert.

Hugo

  • von Hugo Waldem
  • 15.11.07 12:09
  • comment

Naja. Wie man hier, dort und anderswo hört, stellt Atari das Spieleproduzieren ganz ein, und beschränkt sich auf den Vertrieb. Ob das allerdings funktionieren wird, sei dahingestellt. Atari kann jedenfalls eine reiche Historie von Fehlentscheidungen im Electronic Entertainment zurückblicken. Ach, egal. Wird schon schiefgehen.

  • von Fritz Effenberger
  • 16.11.07 14:27
  • comment

falsch Herr Effenberger. Vielleicht besorgen Ihnen Ihre französischen Kollegen mal die Originalmeldung 12/13/14.11.2007 von AFP? Ich weiß nicht wann die genau heraus kam
Und auch bei Reuters war es nachzulesen.
Atari wird sogar im nächsten Jahr ein neues Spiel heraus bringen.

Nur für die amerikanische Restbelegschaft bleib nur noch Vertrieb von Fremdprodukten übrig.
Das Mutterhaus Atari/Europe prosperiert.

Die Amerikaner nehmen Frankreich einfach nicht wahr, seit sich die Franzosen sehr lautstark nicht der Koalition der Unterwürfigen angeschlossen haben.
Siehe auch freedom fries statt french fries.
Und so entstehen halt solche Enten.

Hugo

  • von Hugo Waldem
  • 16.11.07 21:39
  • comment

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