Kontrollprogramm überprüft die Provider
Donnerstag, 29 November 2007 16:04 von Ralf Müller
Haben Sie sich auch schon mal über verspätete E-Mails, merkwürdige Werbeeinblendungen und dramatische Performance-Verluste gewundert? Ob mehr hinter solchen Aussetzern steckt, will eine Non-Profit-Organisation untersuchen.
Die Vorkämpfer für unsere digitalen Rechte, die Electronic Frontier Foundation aus San Francisco, veröffentlichte gestern ein Software-Werkzeug, welches den neuartigen Tatbestand der Daten-Diskriminierung untersuchen soll. Die Vermutung der EFF: Provider limitieren oder unterbrechen ihren Onlineservice manchmal absichtlich und bei bestimmten Kunden, zum Beispiel P2P-Filesharern.
Im Sinne der Verbraucher wolle man die Phänomene (aka Glitches) mal näher untersuchen. “Die Kunden erleben alle möglichen Probleme. Ob das aber immer mit falscher Konfiguration zu tun hat oder doch auch durch bewusstes Verhalten des Anbieters verursacht wird?” wundert sich EFF-Technologe Seth Schoen. Sein neues Analysetool könne die Datenpakete zweier Computer, die gleiche Online-Aktivitäten abarbeiten, auf Abweichungen messen und diese dann analysieren. (rm)

Kommentare
Diese Problemchen sind bei mir auch schon häufiger aufgetreten: in unregelmäßigen Abständen wird meine Internet-Verbindung gekappt. – Ich muss dann immer zum Router laufen und diesen neu starten, alles andere hilft nichts.
Wen es interessiert: mein Provider heißt GMX.
PS: es könnte aber auch sein, dass mein Router durch einen Blitzschlag etwas abbekommen hat: Splitter und das interne Wählmodem meines Laptops wurden dabei zerstört.
Der eigene Zugangs-Provider weiß, wann man mit welcher IP-Adresse online ist. Mit der pro Sitzung zugewiesenen Nummer weisen sich sämtliche Programme auf dem heimischen Rechner im weltweiten Netz aus, um Daten aus dem Internet beziehen zu können. Pro Online-Sitzung verteilt der Surfer auf diese Weise seine Visitenkarte vielfach an Website-Betreiber, aber ebenso auch an E-Mail-Empfänger, Chat-Partner oder Newsgroup-Leser. Mittels Cookies und JavaScript ist es gar möglich, auch bei wechselnden IP-Adressen Nutzer wiederzuerkennen und ein wertvolles Profil von ihnen zu erstellen.
@ devilbyte: Aha. Sehr uninteressant. Passt nun gar nicht zum Thema.
@ Thema: Bin bei Versatel (VERSAgendes TELekommunikationsunternehmen) und hab ständig Verbindungsaussetzer. Bei der Hotline kommt man nicht durch. Vor ‘nem Jahr war das schonmal, da war ich aber noch bei Citykom, einem lokalen Anbieter der leider von Versatel aufgekauft wurde. Damals hat die Citykom sofort einen Telekom-Mann hergeschickt, der festgestellt hat, dass der Inhalt des berühmten grauen Kastens an der Straße übelst verrottet ist. Seither hat sich offenbar nix getan, denn nu sind die Hänger wieder da. Besonders wenns geregnet hat. :/
Anstatt so’n Verschwörungstheoriedingen, sollte es lieber mehr Verbraucherschutz geben und die Provider zu Strafen verdonnert werden, wenn sie nicht leisten was sie versprechen.
Also ich habe lange nachgedacht und muss ganz ehrlich sagen : omgwtfisgoingon ?!
@some guy
Du kommst nicht zufällig aus Münster? :D
Ein kumpel dort hat mit dem club ein ähnliches problem. Ständig Verbindungsaussetzer. Auf jedes Kündigungsschreiben reagieren die nur mit ihrem Recht der ausbesserung. Schicken einen Techniker vorbei der das Modem austauscht und schreiben gelegentlich Geld gut. Er will nur noch weg von dem Verein.
ha, ist ja noch nix, eine Bekannte von mir machte vor 5 Monaten einen antrag bei der Telekom, und 2 Wochen später heiß es, klar FrauXXX ein Techniker kommt vorbei und dann funktioniert das ( der Telefonanschluss steht bis hete nicht) aber es gibt bereits mehrere Briefe von deren Rechtsanwälte weil Frau XXX nicht bereit ist für die nicht erbrachte Leistung zu zahlen.. aber ein vertragsabbruch .. geht auch nicht.. also da bin ich noch lieber sogar bei Versatel, die haben zwar ab und an aussetzer, aber nix im vergleich zu dem was sich zb. die Telekom an ihren Kunden leister. Die dann später klein bei geben müssen weil sie kein Geld haben um sich vor gericht kloppen zu können , selbst wenn sie wie im Fall von FrauXXX devenetiv nicht im unrecht liegen können. … (weil ohne, anschluss, ist ja auch kein telfeonieren möglich, trotzdem muss sie mittlerweile mit anwaltskosten, und anderem aufgebrumten ca. 600 euro für die letzten 5 Monate berappen.. )
Kommentar hinzufügen