Gerüchte: Windows-Programme auf OS X
Sonntag, 02 Dezember 2007 14:32 von Fritz Effenberger
Bisher benötigte man Vmware, Bootcamp oder wenigetsens einen Wine-Layer, um Windows-Exes auf OS X laufen zu lassen. Ändert sich das?Die fleissigen Leute vom Wine-Projekt, das immer neue Windows-Programme auf Linux (und damit auch Mac) verwendbar macht, berichten von einer überraschenden Entdeckung. Die neueste Betriebssystemausgabe aus Cupertino, Leopard, habe anders als sein Vorgänger Tiger eine vorbereitete Fähigkeit, EXE-Files zu laden. Auch seien genau solche Fähigkeiten im neuen OS X bewusst verschleiert worden. Jetzt brodelt die Gerüchteküche, man spricht von bevorstehendem Einsatz von Windows Programmen auf dem Mac. Das würde allerdings alles verändern. [fe]

Kommentare
Das wäre in der Tat krass! Andersherum wäre ein generisches Mac OSX für X86 noch besser :-)
Absoluter Blödsinn. Was soll das ganze? Es würde sich
gar nichts verändern!
Das war sicher gegenteilig gemeint. Windows Programme auf dem Mac: DAS WIRD WAS ÄNDERN! Das ist der einzige Grund warum sich viele keinen Mac kaufen. Vielleicht hat Apple da ja einen Vertrag mit Microsoft ausgehandelt…
Mh… EXE-Files zu laden heißt ja noch nichts. Könnte ja auch nur eine nette Spielerei eines Entwicklers sein. Hört sich aber spannend an.
Dann sagt doch bitte mal präzise und konkret, was sich ändern würde. Windowsprogramme können doch bereits in Bootcamp, Parallelis, VMWare, etc. laufen.
warum versuchen die nich osx auf einen normalen rechner zum laufen zu bringen das würde mich mal eher interessieren. is das technisch nich machbar oder wollen die einfach nicht..? ich kenne mich da nicht aus, bestimmt würde der eine oder andere gerne umsteigen (ich zb.) ;)
@ blaub4r
Das ist technisch schon lange machbar und funktioniert sehr gut! Ich selbst habe seit über einem Jahr OS X auch auf einer normalen Dose laufen.
Die Frage sollte eher sein: Wann wird sich Apple öffnen, und OS X lizenzieren? Einfach und pauschal jeden x-beliebige PC-Hardware zu unterstützen, damit würden sie sich selbst an’s Bein pinkeln. Aber ein Lizenz-Modell für bestimmte Anbieter (ich denke da an Dell, HP etc.), das wäre in meinen Augen ein guter Schritt.
Davon abgesehen, so ein “echter Mac” macht sich trotz allem sehr gut auf/unter dem Schreibtisch. (-:
:wq!
phranck
Es ist bereits möglich MacOSx auf einem PC zum laufen zu bekommen. Es fehlen dann allerdings nahezu alle Treiber, weswegen das System nich flüssig laufen würde.
Ich fände es in der Tat interessant, wenn einfachere Windows-Programme quasi “nativ” ohne weitere Hilfsmittel auf Leopard gestartet werden könnten – Buchführung, Steuersoftware, Banking.
Gibt es natürlich auch direkt für Mac – aber für die Migration sicherlich hilfreich.
[...] auf dem Mac. Das w
@phranck
was für vorraussetztungen mus ein pc mit bringen das osx drauf läuft..? hast du ne anleitung dazu wie ich das mache ich würde das gerne mal testen.
@blaub4r
es gibt sogar schon vorgertigte Images, dann ziehst du MacOS in vielleicht 5 minuten auf den PC.
aber du brauchst meistens dann eine Festplatte, die dann komplett in beschlag genommen wird. (gabs bei Demonoid.com -> ist aber jetzt Offline)
Es gibt auch andere Wege, aber der ist wohl am einfachsten.
Konfiguration sollte am besten so sein:
Intel CPU (ab Pentium IV, bessre ab Core)
Mainboard mit Intel Chipsatz
2 GB RAM
Das wars eigentlich.
@all
Apple wird MacOS nicht so ohne weiteres für andere PCs bereitstellen. Da sie dann nicht sicherstellen können, dass alles reibungslos läuft. Die Treiber sind jetzt schon unter aller Sau. Außerdem braucht Apple den Schutzmantel der geringen Verbreitung, da sonst die Sicherheit des Betriebssystems gefährdet wäre und die ersten Viren auftauchen werden.
mfg
Ich will mir keinen Mac kaufen um darauf Windowsprogramme laufen zu lassen ich will MacOS auf meinem normalen PC ganz normal laufen lassen können. Die Macs sind mir einfach unsympatisch. Ich möchte an meinem Computer rumbasteln können und nicht irgendeine fix-und-fertig-Dose bei der ich mir nicht sicher sein kann was ich denn da genau vor mir habe….
Ich denke auch, dass die Attraktivität, ein Windowsprogramm auf der Mac-Plattform laufen zu lassen sich doch stark in Grenzen hält. Apple hat hierfür viel zu überzogene Preise für die gebotene Hardware, als dass sich dies rechnen würde. Für das gleiche Geld erhalte bei gleichwertiger Hardware erhalte ich schon fast zwei x86-Rechner, auf denen ich dann separat ein Windows und ein OSX installieren kann. Wahlweise einen PC, welcher in seiner Leistungsfähigkeit einen preisgleichen Apple bei Weitem übertrifft. mit 1800€ erhalte ich momentan einen Quadcore Intel mit zwei 8600ern in SLI inkl. 20″ TFT (und dabei sind keine Nonameprodukte verbaut).
Das einzig Interessante, was ich darin sehe ist die Tatsache, dass Windows ansich immer weniger benötigt wird um entsprechende Software laufen zu lassen.
das würde für die meisten gar nichts ändern ! 90 Prozent der Kunden wollen IHR Windows, das sie kennen, wissen wie sie es Administrieren und installieren, aufrüsten können und erweitern. Ein paar Exe ausführen macht noch keinen PC und vererbt das Basis Wissen! Welcher Zocker soll den z.B. Interesse an den langsamen Mac Grafikkarten haben ? Oder der spartanischen Treiber Aktualität ? KEINER !!
Der umgekehrte Weg würde etwas ändern: Wenn sich plötzlich Mac OSX Programme auf Vista starten lassen würden, hätten bestimmt viele Interesse an iPhoto oder Final Cut (siehe Itunes, das kam auch ganz gut an…)
Für Mac’s gibt es nur wenige Komponenten, dafür aber mit funktionierenden Treibern. Und das ist, was man bei Apple bezahlt: Ein funktionierendes System, das abgeschottet ist und in dem man nicht rum werkeln kann. OS X auf einem PC nennt sich “Hackintosh” und da ist der Name Programm.
Es liegt immer “nur” an den Treibern. Würden die Hardware-Hersteller anfangen Treiber für Unix-Systeme zu entwickeln, würden sich die selbigen auch mehr verbreiten. Aber da hat M$ was gegen.
Hier werden immer wieder “die Zocker” als Argument genannt: Abgesehen davon, dass ich denke, dass ein PC zum Arbeiten ist und die Konsolen zum zocken sind, glaube ich, dass die Anzahl derer, für die sich die Leistung einer Mac-Grafikkarte im “absolut nicht-spielbaren-Bereich” liegt, doch sehr gering ist.
Und zum Thema:
Für viele sind die fehlenden Programme ein Argument gegen Mac OSX. Obwohl es entsprechende Pendants gibt, aber “Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht”
Von daher wird sich hoffentlich einiges durch die neuen Möglichkeiten ändern.
an proton:
Hmm, ich denke Dir würden gerade hundertausende von Crysis Spielern widersprechen……
hunderttausende ? so viele gibt es doch gar nicht oder..? jedenfalls nicht mit der original version.
ist dann nicht jetzt so, das jedes exe-Virus prog jetzt auch auf dem Mac zu laufen gebracht werden kann -.-
bräuchte man jetzt wohl in zukunft auch norton und co aufm mac oder wie?
@anon
da fängt es schon an ich hab einen fx drauf und ein nvvidia chipsatzt plus einer gf. hab aber mal gelesen das das auch geht irgend wie.
aber ich werde es weiterversuchen
@me
Möchtest du mir damit sagen, dass die Grafikkarte von den Mac’s für Crysis zu schlecht ist?
Oder wolltest du auf den Missstand hinweisen, dass für die Unix-System die Spiele nicht mitentwickelt werden?
Oder wolltest du gar darauf hinweisen, dass M$ durch DirectX10 versucht über die “Zocker” Vista auf dem Markt zu etablieren und fortfahren über diesen de facto Standard die spielenden PC-Nutzer an sich zu binden?
@Proton
nicht nur die Zocker sind gegen MacOS. Da die meisten Programme ja als Image installiert werden, ist das cracken schwieriger.
das verhindert auch eine verbreitung.
ich persönlich finde steve jobs nicht gut und halte ihn für ein ziemliches Ar++hloch. Bill Gates wirkt da einfach viel netter, Ballmer ist wohl eher Kategorie Uli Hoeneß ;).
Fassen wir also zusammen:
Kaum Spiele, schlechte Crackfähigkeiten, Bösartiger CEO, Teurer als andere PCs –> daraus folgt, geringe Akzeptanz
@Anon
Kaum Spiele OK, aber gerade die schlechte Crackfähigkeit sollte dann doch für Spieleentwickler ein Anreiz sein. Das dem nicht so ist, dafür sorgt M$ schon.
Der CEO interessiert mich mal überhaupt nicht.
Oder würdest du NICHT Porsche fahren, nur weil dir der Wiedeking nicht passt? Eben! ;)
@Proton:
ja, die meisten Mac Grafikkarten sind zu schlecht. Punkt1.
Zweitens kommen aktuelle Karten erst mit großer Zeit Verzögerung. Punkt2.
Drittens kommen nicht so oft aktuelle Treiber wie für Windows, da die Entwickler Abteilung bei Nvidia für OSX kaum Nennenswert sein dürfte (= langsame Performance Entwicklung, Stabilität, Bugfixes). Punkt3.
Und zu guter letzt werden Grafikkarten aktuell praktisch ausschlieslich für Directx… entwickelt. Bei jeder neuen Generation steht diese Entwicklung im Vordergrund, auf jeder Packung die unterstütze Version. Nvidia und Ati Kündigen explictit die Karten dafür an UND ENTWICKELN speziell dafür. Open GL spielt im main Sektor (größte Entwicklung wegen großer Kundschaft) keine Rolle mehr, oftmals steht nicht einmal mehr auf der Verpackung, welche Open GL Version unterstütz wird.
@me
Du hast genau das bestätigt was ich meine. (auch wenn du es wahrscheinlich nicht wolltest) Es setzt sich nicht das beste Betriebssystem durch, sondern das, das den von M$ entwickelten quasi Standard (DirectX) unterstützt. Und das ist natürlich NUR Windows.
Den meisten werde ich nichts neues sagen, wenn ich noch erwähne: Microsoft wird ALLES tun, damit das auch so bleibt!
Nochmal im Klartext: So was ist nicht gut!
Sorgt dafür, dass Leute die nicht zocken (am PC) auf Linux umsteigen, damit eine echte Konkurrenz für M$ entsteht und diese sich für Windows 7 wieder richtig ins Zeug legen müssen.
Ich halte viel von freier Marktwirtschaft, weil die für Entwicklung sorgt und meistens die besten Produkte hervorbringt.
Liebes Tagebuch:Heute wieder meinen Windows-Spiele-PC modifiziert. Das neue Ballerspiel hat nur mit 89 Fps funktioniert, auf deren HP stand, man solle sich einen gepatchten Spezialtreiber runterladen. Leider hat dann das BS seinen Geist aufgegeben und nichtmal die SysWiederherstellung hat funktioniert – wie auch bei Totalausfall. Entwickle jetzt eine Art Trommelmagazin zum schnellen Auswechseln von Festplatten mit für jedes Spiel speziell angepassten Treibern und einen Schnellauswurfmechanismus für die Grafikkarte, damit immer die neueste Variante eingesetzt werden kann.
Einen neuen Effekt habe ich jetzt erfahren müssen. Beim letzten Gemetzel ist was von dem Blut auf meine teure Spielertastatur getropft – Sauerei. Habe jetzt Edelstahlwanne unterm Bildschirm und ziehe immer einen Plastikkittel und OP-Handschuhe an. Gottseidank habe ich mich für einen PC als Spieleplattform entschieden. Da kann ich noch kreativ sein und meine Fantasien ausleben und jeder neue Rechnerstart verursacht echte Spannung.
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