Analyst: Musik-Aktien verkaufen
Donnerstag, 03 Januar 2008 17:19 von Fritz Effenberger
Ende einer Industrie: Investoren sollten sich von Unternehmen fernhalten, die ihre zahlenden Kunden verklagen, um die Umsätze aufzubessern.
Im Motley Fool Finanz-Portal warnt Alyce Lomax in einem Analyse-Artikel vom gestrigen Mittwoch vor Investitionen oder Aktienbesitz von Musikkonzernen. Es sei ein Zeichen von industriellem Niedergang, so die Autorin, wenn Firmen in Zeiten des Umsatzrückgangs aus Verzweiflung zu juristischen Mitteln greifen. Die RIAA-Prozesse gegen Musikfans und angebliche Raubkopierer sowie eine erklärte Feindschaft gegenüber der Privatkopie und anderen Nutzerrechten zeige den bevorstehenden Tod dieser Branche. Investoren mögen sich daher von solchen Unternehmen fernhalten. [fe]

Kommentare
Ein Hellseher, dieser Analyst. Werft ihn auf den Scheiterhaufen ;-)
nö, nix Hellseher. Das ist ihr Job. Außerdem ist er eine sie. Die Dame hat jetzt für das allgemeine Publikum öffentlich gemacht, über was in Fachkreisen schon eine Weile beraten wird.
Die öffentliche Empfehlung “raus aus dem Musikmarkt” zeichnet sich meines Wissens schon seit Beginn letzten Jahres ab.
Einer musste ja mal den Mund aufmachen, jetzt war es eben Ms. Lomax.
Hugo
Puh, hab mir vor Schreck in die Hose gepupst.
also ich glaube du hast die ironie von ziczac nicht ganz mitgeschnitten…macht aber nix, kann ja mal passieren ;)
@topic
ich finds toll das man fürs kaufen von cd´s noch verklagt wird – macht es mir leicher auch mal was runterzuladen ohne gleich ein schlechtes gewissen haben zu müssen :-P
Das mit der Weisheit scheint so ne Sache zu sein. Manche finden sie doch tatsächlich ohne nach selbiger suchen zu müssen. lol
ich finde es gut. und mein model für danach sieht so aus:
wir zahlen doch bereits Pauschalbeträge an die Lobby fürs evtl kopieren von cd.s und co in dem wir die CD/DVD oder CD/DVD-Brenner kaufen. wieso auch nicht fürs Internet. man zahlt dann vill. 5eur mehr und darf legal alles ziehen was.s zu holen gibt.
so was wie ne Flatrate.
es wird jeder mitmachen. -> dann gibt es keine raubkopierer und keine “schein”verluste…
und jeder ist zufrieden ^^
bob: Netter Gedanke, aber die RIAA würde sich mit sowas never ever zufrieden geben.. vielmehr würden die bis zur letzten Sekunde kämpfen. Auch wenns den Leuten nicht viel bringen wird.
na dann auf zur copycan…
[...] Im Motley Fool Finanz-Portal warnt Alyce Lomax in einem Analyse-Artikel vom gestrigen Mittwoch vor Investitionen oder Aktienbesitz von Musikkonzernen. Es sei ein Zeichen von industriellem Niedergang, so die Autorin, wenn Firmen in Zeiten des Umsatzrückgangs aus Verzweiflung zu juristischen Mitteln greifen. Die RIAA-Prozesse gegen Musikfans und angebliche Raubkopierer sowie eine erklärte Feindschaft gegenüber der Privatkopie und anderen Nutzerrechten zeige den bevorstehenden Tod dieser Branche. Investoren mögen sich daher von solchen Unternehmen fernhalten. The Inquirer DE : Analyst: Musik-Aktien verkaufen [...]
@Hugo:
“über was in Fachkreisen schon eine Weile beraten wird”
Huh, an der Börse gibts das Gerücht schon seit einem Jahr… müssen ja echt klug sein die Leute da! (Ironie, sonst checkst du’s wieder nicht ;)
Hier beim Inq wurde dies schon lange davor öffentlich der Niedergang dieser Industrie festgestellt.
Nicht wahr, Fritz :)
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