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Lebenslanges Messeverbot für CES-Scherzkeks?

Mittwoch, 16 Januar 2008 12:39 von Bernd Kling

Die gemeinen Bildschirm-Abschalter unserer Schwesterpublikation Gizmodo bekommen die geballte Humorlosigkeit der Messeveranstalter zu spüren.

Richard Blakeley hatte eine umgebaute Fernbedienung eingesetzt, um reihenweise Displays und Videowände der Aussteller auszuschalten. Dem fielen verschiedene Live-Präsentationen und sogar eine Presseveranstaltung zum Opfer. Der Blogger wurde für diesen Gadget-Einsatz eine lebenslange Buße angedroht, indem ihm für immer der Zutritt zur weltgrößten Gadgetmesse in Las Vegas verwehrt werden soll.

Brian Lam, Redakteur der US-Site, versuchte mit einem defensiven Artikel Schlimmeres zu verhüten: „Unser Streich ist eine Hommage an die Idee von Unabhängigkeit und unabhängiger Berichterstattung.“

Das kam mancherorts erst recht nicht gut an. Journalisten und Blogger befürchten, wegen der aufsehenerregenden Aktion in Zukunft stärker in ihrer Arbeit behindert zu werden. Ein Schreiber der Los Angeles Times polterte: „Es ist einfach mies, dass Gizmodo sich in einem seiner vielen Postings von der CES dafür entschied, eine Fernbedienung statt des Gehirns einzusetzen.“

Das lebenslange Messeverbot wurde inzwischen dementiert. Die Veranstalter der CES hätten sich noch nicht endgültig entschieden, wie sie mit dem bösen Blogger und Gizmodo verfahren wollen.

(bk)

Gizmodo

Los Angeles Times

Kommentare

Die Sau soll bluten….. ^^
Ich sagte es ja, kindisch und dumm……

  • von Achyles
  • 16.01.08 13:27
  • comment

fands am anfang ja auch ganz lustig.

aber wenn man jetzt mal überlegt da is ne kleine Firma die ihr Produkt vorstellen, und die Presseveranstaltung geht dann in die Hose is das sicher nicht der hit für die Firma.

also wenn jemand auf ‘ner auto-show den schlüssel stecken lässt und jeder hansdampf sich in den wagen setzen kann und starten / ohne weitere kenntnis zur bedienung eines automatik-getriebes durch die halbe messe kurvt und leute umnietet, dann sollte wohl auch ehr der bestraft werden, der so doof war den schlüssel stecken zu lassen. findet ihr nicht?
hierbei ist nun nichts weiter als peinlichkeiten für firmen entstanden, die leider vergessen haben “den schlüssel” abzuziehen.

  • von McNoise
  • 16.01.08 13:55
  • comment

… ich fand’s lustig.
- Habe aber auch nicht, wie Achyles, einen Besenstiel im Arsch.

  • von Anno dazumal
  • 16.01.08 13:57
  • comment

@o&tx: da sich im Nachhinein aufgeklärt haben dürfte, wieso die Presseveranstaltung in die Hose ging. Sollte dies für die Firma nicht wirklich tragische Konsequenzen gehabt haben dürfen.

  • von Anno dazumal
  • 16.01.08 14:00
  • comment

Aach…wenn einem die Argumente ausgehen, gleich persönlich werden, eh?! ;o)

Der Vergleich mit dem Zündschlüssel hinkt etwas, weil bei einem TV Gerät, legt man die Vernbedienung ja nicht vor die Füsse der Besucher.
Und ob jetzt ein Wirtschaftlicher Schaden entstanden ist, werden wir ja ev. noch erfahren.
Falls ja, sollten die Verantwortlichen dafür belangt werden können, wenn nicht, die Sache vergessen und als “Hinweis” ad acta legen.

  • von Achyles
  • 16.01.08 16:57
  • comment

Naja, dieser Abschalt-Aktion etwas Lustiges abzugewinnen, fällt schwer. Sie erscheint für mich eher dumm und völlig sinnfrei.

Von daher auch von mir: Höchststrafe!

  • von Maxxperformer
  • 17.01.08 9:25
  • comment

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