Brasilien verbietet Counter-Strike und Everquest
Montag, 21 Januar 2008 12:14 von Bernd Kling
Das lateinamerikanische Land ist erfolgreicher als Bayern im Bemühen, „Killerspiele“ zu verbieten.
Bundesrichter Carlos Alberto Simoes verfügte das Verbot bereits im Oktober 2007. Es wurde jetzt wirksam und im ganzen Land angewandt. Der Richter erklärte die Spiele zur „Subversion der öffentlichen Ordnung“ und zu „einem Angriff gegen den demokratischen Staat und das Gesetz und die öffentliche Sicherheit“. Er hatte sich offenbar von Psychologen versichern lassen, Computerspiele seien suchterregender als Drogen. Und kam mit glasklarer Logik zum Schluss, dass sich Counter-Strike leichter bekämpfen lässt als Brasiliens echte Drogenprobleme.
Eine brasilianische Variante von Counter-Strike erlaubte den Spielern wahlweise die Perspektive eines Polizeibeamten oder eines Drogenhändlers in den Slums von Rio de Janeiro.
(Nick Farrell/bk)

Kommentare
Idioten! Ein weiteres Land weniger auf meiner Urlaubsliste. Wären die doch nie kolonialisiert worden!
Ich freu mich schon auf die Argumente Bayerns gegen Killerspiele: “In Brasilien funktioniert es doch auch, also warum nicht bei uns?”
Lass Bayern schnell verkaufen bevor noch mehr Mist über die Landesgrenzen nach Deutschland schwappt
Und was haben MMORPG damit zu tun? Habe noch von keiner Gang gehört die mit Zauberstäben, Rüstung und Schwert losgezogen sind um einen Polizeimob (Epic x4) zu verkloppen.
WOW soll doch auch als Trainingslager für Terroristen sein
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