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Panik in Redmond: MS gibt Gas mit Windows 7

Mittwoch, 23 Januar 2008 12:39 von Bernd Kling

Der Vista-Ablöser war eigentlich für irgendwann im Jahr 2010 oder Jahre später erwartet worden. Einer kürzlich veröffentlichten Roadmap zufolge soll er jedoch schon nächstes Jahr Windows Vista vergessen machen, das niemand so richtig begeistern konnte.

Glaubhaft wird diese Zeitplanung Berichten zufolge durch insgesamt drei „Milestone“-Builds, die noch für das Jahr 2008 geplant seien. Mit M1 soll das erste bereits an wichtige Partner zwecks Code-Validierung geliefert worden sein. M2 soll April / Mai folgen und M3 im dritten Quartal 2008. Weitere Daten für Milestones, Betas oder Release Candidates wurden nicht bekannt bis auf das RTM-Datum, das auf das zweite Halbjahr 2009 vorgezogen wurde.

Wenn Windows 7 tatsächlich in der zweiten Jahreshälfte 2009 kommt, dann ergibt das einen Abstand von drei Jahren zum RTM-Datum von Windows Vista im November 2006. Vista kam lange fünf Jahre nach XP, ohne die wirklich erwarteten Neuerungen zu bringen.

Mit Windows 7 soll erklärtermaßen das letzte 32-Bit-OS aus Redmond auslaufen. Milestone 1 wurde in Versionen für 32-Bit und 64-Bit ausgeliefert.

Das dümpelnde Kreuzfahrtschiff MS Redmond scheint die Turbinen anlaufen zu lassen und hektisch Fahrt aufzunehmen. Das alte Personal wird laufend ausgemustert, und die neuen Fuhrleute kommen sogar von ganz anderen Dampfern. Es erzeugt offenbar zunehmenden Druck, dass der Aktienkurs seit 2000 nur so vor sich hin dümpelt, während Konkurrenten vorbeizogen und längst hinter dem Horizont verschwanden.

Die Linux-Flotte und Apple haben Microsoft zwar noch keine wesentlichen Marktanteile abgenommen, sich mit ihrem schnelleren Innovationszyklus aber einen guten technischen Vorsprung geholt und bieten insbesondere mehr Sicherheit. Und sie werden ihre Fahrt ebenfalls nicht verlangsamen.

(bk)

APC Mag

Inquirer UK

Kommentare

Hm. Dass kann nix werden…

RedMond sollte erst denken , dann handeln…

Noch ein Panik Release wie bei Vista… Und das wars.

Vista wurde zwar am längsten entwickelt, aber alles nach dem Release was vom grossen Vista übrig blieb war Panik -

keine Treiber
fehlende Programmunterstützung
etc etc…

Und da ich davon ausgehe dass der MinWin Kernel ENDLICH(!) Schluss macht mit grosser Abwartskompatibilität sollte es einen vernünftigen TEst und Umstellungszyklus geben…

  • von DragonsTear
  • 23.01.08 13:05
  • comment

soweit ich weis gibt es soger schonn den ersten review zum M1 windows 7.
der typ der ihn verfasst hat war nicht wirklich begeistert. zu viele ähnlichkeiten zu vista obwohl alles recht flott vonstatten ging.

quelle: http://www.neowin.net/forum

ich hoff die schaffens diesmal ! ^^

shitt habs vergessen. der review wurde nachträglich gelöscht. kp warum .
die ganze info hab ich von ner russ seite.
http://www.thevista.ru/page.php?id=9527

Warum der gelöscht wurde ist relativ klar. Die Seite ist unter Beobachtung der MS Anwälte.

Wenn MS sich auf einen minimalen Kernel und nur ein API beschränken würde, braucht es keine allzu langen Testzyklen. Der Code ist dann vergleichsweise übersichtlich. Dazu kann man dann noch einige Hilfsprogramme packen. Die müssten, sofern sie schon mit der noch unterstützten API programmiert wurden noch nicht mal angefasst werden. Andere Firmen haben größere Umstellungen in weniger als drei Jahren geschafft.

Das einzige Problem wäre bei einem solchen Minimalen Windows Kernsystem, dass 99% aller verfügbaren Anwendungen darauf nicht lauffähig wären! Ich kenne kein nichttriviales Programm, das nur die allerneueste API benutzt.

  • von fangorn
  • 23.01.08 13:54
  • comment

Apple mehr Sicherheit ?!? HAHAHAHA, der war gut.. Die Firewall von Apple ist mit das schlechteste was es in diesem Bereich gibt. O Ton heise: Leopard ist auf dem Sicherheitsstand von Windows vor 5 Jahren !!! Und der Safari Beta, mit mehr Lücken als jeder Explorer je hatte !! Oder die ständigen Lücken in Quicktime !

Apple hat mit Sicherheit so wenig zu tun wie eine Ameise mit einem Jumbo Jet !!!

@he: Wie ich Bernd kenne, war das auch eher auf Linux gemünzt – hier beim Inq bekommt Apple ja auch immer sein Fett weg.

Außerdem ist ein System mit 1000 Lücken, aber niemanden der sie ausnutzt, immer noch sicherer als ein System mit 999 Lücken (=Windoof) und massenweise Leuten, welche Viren dazu schreiben. :P

  • von Anno dazumal
  • 23.01.08 14:45
  • comment

na sagen wir mal vermeintlich sicherer, bis der erste Ausfall eintritt….

das MS panikartig das neue Win7 veröffenlichen will zeigt nur eins, das Vista von usern nicht adaptiert wird und das immer mehr Anwender nach alternativen umschaut… es brauch nur mal ein stein ins rollen zu kommen und der kann die Lawine auslösen! davor hat MS die angst.

Leider wird im Linuxlager die Zeit nicht sinnvoll genutzt um tatsächlich eine Alternative für Win bereitzustellen, habe schon selber nach mehreren
umstiegsversuchen reumutig XP draufgebügelt…..
Distro nach distro der erste eindruck WAU!
am nächsten tag hängen.. spätestens nach einem online update oder fehlkonfig ist man aufgeschmissen, vom feintuning gar nicht zu sprechen….. und ich würde ja gern….. ..aber….

Ich fühl mich veräppelt! Vista als armes Nischenprodukt wieder zu verkaufen, schlägt mit Sicherheit mit einem hohen Verlust nach sich. Tja, die Welt gehört den illegalen Versionen, derlei Besitzer ärgern sich weniger darüber.
Die erhofften Extras fürs Ultimate sind immer noch nicht da!

  • von tok_tok
  • 23.01.08 15:54
  • comment

@kalle: Du darfst nicht vergessen, dass Linux von anfang an ein System für Profis war und es trotz toller Effekte, guter GUIs (z.B. KDE), und all seinen Hilfen immer noch ist. Ich kenne tatsächlich niemanden, der einen Umstieg schaffen würde. Schon allein wegen dem Bedürfnis, ein System aufzusetzen und alles funktioniert sofort. Bei OSS funktioniert das lizenzrechtlich ja nicht immer.

Daher sind diejenigen, die nicht bereit sind, sich mit ihrem Rechner und ihrem Betriebssystem auseinanderzusetzen, es zumindest in Grundzügen zu verstehen und etwas völlig neues auszuprobieren kein Publikum für Linux, BSD, Solaris, u.s.w.

Ihr seid nunmal an M$ und Apple gefesselt.

  • von Markus
  • 23.01.08 16:16
  • comment

@Vielleicht malt nicht NUR auf heise verlassen und schon wüsstest du, dass das mit der Firewall totaler Quatsch ist.

  • von Proton
  • 23.01.08 17:29
  • comment

Nun eigentlich müsste Anno ihn aufklären da Proton und ich schon das vergnügen hatten selbiges Proton beizubringen

Soviel mal wieder zu dem Thema mehrere Quellen lesen und dann eine Meinung bilden….

  • von stanniiee
  • 23.01.08 18:39
  • comment

Sry “selbiges Proton beizubringen =selbiges Anno beizubringen” schneller getippt als gedacht ; )

schönen abend noch…

  • von stanniiee
  • 23.01.08 18:39
  • comment

das mit der Firewall ist bis heute ein Manko von Leopard, steht nicht nur bei Heise. Sie ist mit den Formulierungen verwirrend, blockt nach aussen gar nicht (auch nicht auf Wunsch) und läßt per Default zu viele Ports offen. Kann man überall im Netz lesen. Schon doof, wenn die einzige Werbung das Lächerlichmachen der Konkurrenz ist und man dann selber schund abliefert. Geschieht denen recht !

“LOOOOL nothing more to say thanks for the post”

Zitat:
Im heise-Artikel

http://www.heise.de/security/artikel/98090

wird vieles kritisiert, von dem sie selbst zugeben, dass sie nicht wissen, was da passiert: “Was da im einzelnen vorgeht, kann letztlich wohl nur Apple erklären” ist dort beim Punkt “Dienste sind von außen erreichbar” zu lesen.

Unter anderem wird gerügt, dass die Firewall auch im Zustand “Alle eingehenden Verbindungen blockieren” noch Dienste zulässt. Eine Woche später reicht derselbe Autor dann eine Erklärung nach:

“Zum Hintergrund: Anders als bei Tiger arbeitet die Firewall in Leopard nicht mehr auf Paketebene, sondern mit Applikationen, denen sie bestimmte Netzwerkaktivitäten gestattet oder verweigert. Um Applikationen eindeutig zu identifizieren, arbeitet Apple mit den ebenfalls bei Leopard neu eingeführten Codesignaturen. Dabei haben bestimmte, von Apple signierte Programme automatisch das Recht, an der Firewall vorbei mit dem Netz zu kommunizieren.”

http://www.heise.de/newsticker/meldung/98460

  • von stanniiee
  • 23.01.08 21:11
  • comment

Ohh Gott , was die Wurstblattecke wieder aus einer OS Meldung so angeblich herrausliesst , einfach nur lächerlich und oberpeinlich. Windows 7 kommt sicher nicht sobald , Vista wird seine geplanten 3 Jahre bekommen und Ende 2009 kommt das Neue.

Wenn man die Zeit ein wenig zurückspult und sich an M$98SE-Nachfolger Millenium erinnert, sollten dem Einen oder Anderen derartige Aktionen aus Redmond ja bekannt sein. Millenium kam damals ja als Lückenbüßer zwischen 98 und 2000 auf den Markt. Eventuell um die Leute so sehr mit dem Sammelsurium an Bugs zu erschrecken, dass sie allesamt schnell zu 2000 greifen. 2000 hatte allerdings auch wiederum das Problem eines unausgereiften Releases, was zu einem recht frühen XP führte, welches… tadaa… unausgereift war. Dann verstand es M$ plötzlich, sich mal ein wenig Zeit für das aktuelle Betriebssystem zu nehmen und die schlimmsten Faux Pas auszumerzen. Dieses Prinzip scheint aber irgendwo wieder verloren gegangen zu sein.

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass – obgleich die Entwicklungszeit von Vista ungleich länger war als bei Müllenium – eben auch Vista ein gewisser Pausen’Kasper’füller zwischen XP und Windoze 7 ist. Einzig die wunderbare Vielfalt an Distributionen Vistas hinkt diese Vermutung ein wenig. Aber an Kunst bedarf es wenig schlicht ein Ultimate zu entwickeln und je nach Geldbörsenzustand Abstriche zu machen, bis am Ende eine sinnfreie Heimatbasis Edition herauskommt. Wenn nun M$ wieder einmal mehr diesen Fehler machet, wird auch ein Windoze 7 unausgereift und auf wackeligen Balsaholzstuhlbeinen dahereiern.

Wenn ich nun zum letzten halbwegs stabilen aber aufgrund der höheren Konfigurationskomplexität nicht unbedingt für Laien geeignetes Betriebssystem von M$ zurückgreifen wöllte, müsste ich wohl M$-DOS 6.22 installieren (und ja.. auch da waren genug Probleme :P).

  • von genetix
  • 24.01.08 1:22
  • comment

kleine Errata: es sollte natürlich “macht” und nicht “machet” heißen…

vote for Edit-Funktion

  • von genetix
  • 24.01.08 1:24
  • comment

@Markus
> Du darfst nicht vergessen, dass Linux von anfang an ein System für Profis war …

??? Wer hat das denn gesagt? “Linux” (jetzt mal gemeint als “Linux-Distribution”) ist so Beginner-freundlich, wie es eben der Distributor macht. Es gibt da solche und solche. OS X ist im weitesten Sinne auch nur eine BSD-Distrbution.

Meine Mutter und ein Kumpel von mir (der unter Win98 noch den vermeintlich überflüssigen Ordner “System32″ löschte) fahren damit besser als mit Windows. Und ich muss nicht ständig supporten.

> Daher sind diejenigen, die nicht bereit sind, …

Du vergisst den ganz normalen Nutzer. Wer ständig Soft- oder Hardware austauscht o. ä., das System aber nicht halbwegs versteht, wird auch bei Windows irgendwann gegen die Wand fahren.

  • von Dunkeltron
  • 24.01.08 10:38
  • comment

@Dunkeltron:
Prinzipiell hast du Recht, ABER:
Linux hat seine Eigenarten, die bisher entweder garnicht oder nur teilweise benutzerfreundlich gemacht wurden. Besonders die Account-Verwaltung muss dringend verbessert werden (und root muss auf jeden Fall erhalten bleiben, nicht sowas wie bei Ubuntu. Da kriegt man ja die Krise :-P).
@Topic: Würde mich nicht wundern wenn Vista wirklich als zweites ME geplant war, also als Lückenbüßer. Windows 7 mit seinem “abgespeckten” Kernel (25 MB == abgespeckt??? XD) kann und wird sicherlich nicht so schlimm sein wie Vista, soviel Verstand traue ich den Leuten aus Redmond dann doch noch zu. Vista war eher sowas wie ein Testballon um “neue” (wohl eher alte!) Techniken auszuprobieren und um zu gucken wie gut sie aufgenommen werden. Was danach als gut befunden wurde taucht auch bei Windows 7 wieder auf, der Rest wandert dahin wo er hingehört: in die Tonne!

  • von PeeCutChew
  • 24.01.08 11:07
  • comment

nunja meines Erachtens nach braucht ubuntu den root in dem Sinne nicht (außerdem gibt es den root er muss nur aktiviert werden…) alles andere kann man relativ gut per sudo erledigen. Das Mac’s prinzipiell nur eine weitere Bsd Variante sind scheint Herr Kling immer noch nicht mitbekommen zu haben.
Egal Hauptsache weiter auf Mac rumhacken und Linux in den Himmel loben. Höchst professionell.

  • von stanniiee
  • 24.01.08 14:04
  • comment

Also, ich hack ja manchmal auf einem (auf den Tasten eines) Macbooks rum, aber in diesem Beitrag hab ich mich nicht die Bohne nachteilig über einen Mac geäußert. Wie komme ich denn nur zum Ruf eines Apple-Fressers? Warum sollte ich bitte nicht schon länger mitbekommen haben, was BSD mit OS X zu tun hat? Und warum reagieren manche Apple-Afficionados so mimosenhaft, sobald sie Kritik an ihren Idolen zu hören glauben?

Falls es beruhigen sollte: OS X halte ich immer noch für wesentlich sicherer als Windows und hatte es mit dem oben zitierten Satz bewusst neben Linux gestellt.

Ausserdem wird Windows 7 meine Problem auf keinen fall lösen, eher umgekehrt.

eine kleine anekdote zu meiner tv-karte:
ich besitze seit fast 2 Jahren eine Hauppauge HVR 1300. Super karte, oder sollte ich sagen super karte unter windows xp 32 bit!?

Naja die neuen treiber für vista x64 kamen erst vor kurzem raus war glaube ich dezember.

inzwischen interessiert mich vista nicht mehr, weil ich erstens geld für das betriebssystem bezahlen müsste und dann nochmal geld in hardware investieren müsste damit es wenigstens so schnell wie windows xp läuft.

Außerdem kommt da noch mein laserdrucker von hp mit einem treiberproblem: es gibt eigentlich nur windows 2k treiber, xp störts nicht, aber unter xp habe ich da nur von einem umständlichen trick gelesen um ihn zum drucken zu bewegen.
von seinen anderen funktionen ganz zu schweigen.
Warum ich den drucker behalte: ganz einfach eine toner kartusche kostet 35 € soll laut hp für 2500 seiten reichen. ausserdem hat das ding noch einen scanner.

ich werde aber mal sehen ob das ding unter ubuntu zum laufen zu bekommen ist, wenn ja dann sieht es für vista immer schlechter aus.

  • von Liszca
  • 24.01.08 14:37
  • comment

@bk
werde heute abend darauf antworten, viel zu tun hier grade im Büro

  • von stanniiee
  • 24.01.08 15:06
  • comment

@dunkeltron: Richtig erkannt, was die Hardwarewechselei betrifft.

Jemand, der seinen FertigPC von der Stange kauft und sich nicht sonderlich mit dem Hardware/Software-Zusammenspiel auseinandersetzt aber meint, er müsse sich eine neue, tolle, schnellere und vermeindlich bessere Hardware einbauen wird anfänglich nahezu 100% Probleme bekommen, egal ob das Softikind nun Windoof, OSX, Linux (egal welche Distro) oder Hutzibutzi heißt. a: Sich erstmal informieren, wie das genau funktioniert, b: sich erstmal von Leuten helfen und erklären lassen, die dies können und c: erstmal überlegen, ob man diesen Hardwareaustausch wirklich benötigt.

…Und ja, auch ein neues, tolles, besseres und kompatibleres OS wird diese Probleme so wenig lösen (maximal ein wenig vereinfachen), wie die Ahnengalerie zuvor.

  • von genetix
  • 24.01.08 15:11
  • comment

Ja Vista ist richtig schlimm ;) Das wird mit WIndows7 aufjedenfall viel viel viel besser werden….

Im August 1995 sagte man GENAU dasselbe vom Win3.11 Nachfolger. und danach, usw usw

Für alle VistaFeinde ein kleiner Trick um VIsta schneller zu machen –> MOTTET EURE ALTEN ATHLON XP und PENTIUM 4 ein und LEISTET euch mal aktuelle Hardware, dann würden einige verstummen. Ich habe 17 Jahre Betriebssystemwechsel hinter mir, es ist IMMER dasselbe SPIEL !!! Wacht auf !!!

Kauft euch nen Core2, 2048MB ram, und ne Grafikkarte die net auf dem Board verlötet ist und einen AKTUELLEN Drucker und siehe da, die Kiste rennt wie XP niemals gerannt ist. Und ich baue solche Systeme ständig zusammen und alle sind bis heute Happy, nur die OLD Hardware User nicht ;)

Einige verstummen dann vielleicht aber sicherlich nicht diese Masse an Leuten, die eben diese Hardware besitzt und trotzdem ein unzufriedenstellendes OS auf dem Rechner bzw. große Probleme haben (und das sind wohl nicht wenige).

Anhand deiner Aufzählung an Hardware solltest du vielleicht mal überdenken, was ein OS ist und für was das OS da sein sollte… Mit Sicherheit ist ein OS nicht dazu da, möglichst nur auf aktueller Hardware halbwegs lauffähig zu sein, oder? Ein grundsolides OS sollte möglichst wenig Ressourcen zehren (sprich HDD, CPU, RAM) und als benutzerfreundliche Plattform für die eigentlichen Anwendungen dienen oder liege ich da falsch? Weil wenn ich falsch liege ist natürlich Vista das perfekte OS, da es viel Ressourcen schluckt und vor lauter Klickibunti den User mit dem OS selbst schon genug beschäftigt. Wer braucht denn da noch Anwendungen?

  • von genetix
  • 25.01.08 12:49
  • comment

@TPB
“Kauft euch nen Core2, 2048MB ram, und ne Grafikkarte die net auf dem Board verlötet ist und einen AKTUELLEN Drucker und siehe da, die Kiste rennt wie XP niemals gerannt ist.”

OK! habe Alles! du bist nicht der einzigste der auf die glorreiche lösung gekommen ist! und wenn
dein Vista fliegt dann biemt mein XP buchstäbisch! ;)

aber wie Genetix schon sagte die relation zwischen der Leistung bringen und auslasten muss da sein. und die ist bei Vista halt nicht da!

ich brauche eine OS was höchstens 5% meiner Hardware für eigenbedarf nutzt und den Rest mir zur Verfügung steht, und nicht umgekehrt.
und wenn ein nachfolger für ein OS kommt dann sollte es nicht mehr als 25% der alten Hardware ausreizen, und nicht so downgraden das ich direkt alles neu brauche.
Aber MS muss ja auf die Content Industrie hören und alles Kommunikation zwischen den treibern verschlüsselt damnit ich ja nicht ein Screenshot von einem Urheberrechtl. geschützen film machen kann oder gar MP3 mittschnitte.
Dieser Unsinn kostet mein GELD weil ich es bezahlen muss! (oder auch nicht… daher Alternativen).

Also bevor einer kommt mit: Ich jahrelang bla bla…
muss man richtig überlegen.

Ich auch jahrelang noch von C64 über Amiga und und und…….

@Kalle: Wie haben wir damals nur ohne dieses viele bunte Fenstermanagement nur überlebt? Seltsamerweise liefen da die Programme auch schon prima und erfüllten ihren Zweck ;)

Aber mal ernsthafter: Die Soft- und Hardwareindustrie geht anscheinend davon aus, dass alle User wahrliche Geldscheisser sind und sich stehts immer das State of the Art Equipment kaufen (kaufen, kaufen, kaufen… eine Endlosschleife). Am einfachsten kann man ja den User dazu zwingen, indem man die Produkte inkompatibel zueinander macht und nur mit dem neueren Produkt diese Kompatiblität wieder herstellt oder zu hohe Leistungsanforderungen setzt. Dies Konzept funktioniert aber nur solange die User da einfach fröhlich immer mitmachen und zu allem “Hurra” brüllen, was auf den Markt gekegelt wird.

Nun… So begann die PC-Welt aber nicht sondern wurde zu dem gemacht. C64, Amiga, CPC, XT… all diese alten Kisten hielten sich über Jahre hinweg. Heutzutage ist ein Produkt auf dem Weg vom Laden nach Hause schon veraltet. Das gibt mir und sollte auch anderen mal ein wenig zu Denken geben.

  • von genetix
  • 25.01.08 14:34
  • comment

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