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Goebbels wäre stolz

Sonntag, 24 Februar 2008 17:31 von Fritz Effenberger

Musiker und das Internet, continued. US-Punk-Vordenker Jello Biafra vergleicht die RIAA mit der Mafia.Spoken-Word-Artist und Ex-Dead-Kennedys-Sänger Jello Biafra nahm im Interview mit der norwegischen Zeitung Aftenposten kein Blatt vor den Mund (hätte uns auch gewundert). Er erteilte Filesharern die Absolution für ihr Handeln, weil grosse Firmen sowieso nichts anderes machten als Musiker zu bestehlen. Und die grossen Medien, so Herr Biafra, hätten nichts besseres zu tun als die fortgesetzte mafiöse Erpressung von Teenagern, Studenten und Rentnern wegen angeblicher Filesharing-Verbrechen zu unterstützen. “Goebbels wäre stolz”, fasste er mit Blick auf vor allem US-amerikanische Massenmedien zusammen. Das ist ohne Zweifel eine sehr klar definierte, wenig kompromiss-orientierte Position, die Jello da vertritt. Aber in einem System, das auf Grundpfeilern wie der Meinungsfreiheit ruht, sind solche Extrempositionen wichtig. [fe]

Torrentfreak

Kommentare

Der ganze Haufen wird im Internet ja teils nicht umsonst “Music And Film Industrie Association” genannt. Muss dem Künstler leider zustimmen.

man die reißerischen überschriften gehen mir echt auf den piss. sowas von niveaulos…

  • von Anonymous
  • 24.02.08 19:06
  • comment

diese überschrift ist etwa so passend wie garnichts.

@fritz effenberger….bist du so niveaulos wie dein namensfetter aus der fußballbranche?

da es ein Zitat ist ist es OK

  • von Anonymous
  • 24.02.08 19:52
  • comment

Pisst euch nicht in die Hose. Wer vom Inquirer Integrität erwartet, ist selbst schuld.
Ich zumindest bin hier um meiner dunklen populistischen Seite zu frönen, Sarkasmus aufzunehmen und selbst in den Kommentaren zu verteilen.
Und natürlich zum flamen, wie ihr hypokritischen Hosescheißer auch.

  • von Anonymous
  • 24.02.08 20:41
  • comment

Also das Mindeste wäre, wenn man zitieren möchte, die allseits bekannten Anführungszeichen – das ist einfach zwingend erforderlich, AUCH IN DER ÜBERSCHRIFT. Fritz “Effe” Effenberger kann man also vorwerfen, nicht die Form gewahrt zu haben. Ich für meinen Teil hoffe, dass dies unabsichtlich geschah…

  • von und zu
  • 24.02.08 21:55
  • comment

Wie schon gesagt, wer Inquirer Objektivität erwartet oder großes Niveau, der liest hier wohl noch nicht länger mit. So ein Vergleich ist natürlich von vielen immer gerne gesehen, ist er doch wie erwähnt schön schwarz-weiß und so kriegt auch jeder Depp mit so einem Spruch seine Aufmerksamkeit.

Wenn ihr lesen könntet wäre euch aufgefallen dass es sich bei der Überschrift um ein Zitat handelt und nichts mit der Objektivität des Inquirer oder des Herrn Effenberger zu tun hat.

  • von wilson
  • 24.02.08 22:28
  • comment

der Herr Effenberger wieder, der ist sich einfach für nichts zu billig……..

Ach kommt, euch fehlt etwas Humor. Ich lieben den INQ für solche Meldungen. Schon allein: “Das ist ohne Zweifel eine sehr klar definierte, wenig kompromiss-orientierte Position” ist doch ganz hübsch geraten.

hm …kann mir nicht vorsellen , des ein “Goebbels”stolz” auf einen Mafia-Gangsterhaufen wäre -> und der grosse Teile der Industrie Amerikas IST die Mafia.
Und das deren Kriegsverbrecher-Lakaie Bush verantwortlich für die Zerstörung der Saatgutlager im Irak – uns Ausschaltung von Konkurrenz.

PS: http://gruppen.greenpeace.de/aachen/irak.html

  • von Elliott Ness
  • 25.02.08 2:56
  • comment

Der Goebbels-Vergleich ist garnicht mal so weit hergeholt wie manche hier vermuten.

Es geht hier nun mal um Propaganda unterster Schublade. Tjo und das is auch nich von der Hand zu weisen, wenn man sich mal vor Augen führt, wie aggressiv die IFPI im Auftrag der RIAA unsere Politiker auf EU-Ebene besticht.

  • von Bürger
  • 25.02.08 10:56
  • comment

Gut, mal abgesehen davon, dass keine Zitatanführung verwendet wurde, ist diese Meldung eine elektronische Erfassung im INQ wert. Nicht nur, dass solch kontroverse und populistische Meinungen hier öfter zu finden sind, nein, hier gehören sie auch hin (warum sonst steht unter dem Titel dieser Seite “Nachrichten, Fakten, Berichte und KONTROVERSES”!)
In diesem Zusammenhang sollte sich keiner anmaßen, die Meinungsfreiheit anderer Leute beschneiden zu wollen, fang dann lieber bei Deiner eigenen an …

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