Macht Bloggen glücklich?
Montag, 10 März 2008 11:54 von Bernd Kling
Sich der Onlinewelt mitzuteilen, ist gut für das seelische Wohlbefinden. Befinden zwei psychologische Studien.
Weißkittel der australischen Swinburne University of Technology untersuchten, wie sich das Bloggen auf die seelische Gesundheit auswirkt: Gut, denn in nur zwei Monaten kann es den Blues vertreiben. Wer sich für das Bloggen entscheidet, genießt schon bald mehr soziale Unterstützung und verfügt über ein breiteres Netzwerk von Freunden als ohne Bloggen.
„Diejenigen, die einen Blog beginnen wollten“, so der Verfasser der Studie, „waren unglücklicher und hatten mehr negative Emotionen als die, die nicht bloggen wollten. Sie suchten sozialen Rückhalt und waren unzufrieden mit ihren gegenwärtigen sozialen Aktivitäten und Freundschaften.“
Bereits nach zwei Monaten fühlten sich die aktiven Blogger weniger ängstlich, deprimiert und angespannt. Die Erklärung der Studie, die im Journal Cyber Psychology and Behaviour veröffentlicht wurde:
Bloggen sei ähnlich wie das Schreiben eines Tagebuchs. Es helfe, die Gefühle auszudrücken, sich über Gefühle und Probleme zu äußern. Doch während ein Tagebuch privat bleibt, lädt das Blogging zur Resonanz der Leser ein.
(bk)

Kommentare
Hauptsache die nun glücklichen Blogger vergessen nicht die reale Welt…sonst siehts ziemlich düster aus, wenn man der Strom ausfällt…
Moment mal:
„Diejenigen, die einen Blog beginnen wollten, waren unglücklicher und hatten mehr negative Emotionen als die, die nicht bloggen wollten.“
Das heißt für mich: Wer bloggt war unglücklich, macht einen im Laufe der Zeit aber so glücklich, wie den gewöhnlichen Nicht-Blogger…
Fazit: Wer Bloggen will, sollte es tun – die anderen nicht…
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