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Kuba lernt von China

Montag, 24 März 2008 18:55 von G. Kustermann

Zum Beispiel, dass man seine Untertanen nicht dadurch verwirren sollte, dass man ihnen abweichende Meinungen zur offiziellen Position der Regierung zugänglich macht – da schaltete man doch lieber dieses vermaledeite Internet ab, so weit es geht.Und so müssen die Kubaner nun darauf verzichten, ihr meistgelesenes Blog wie gewohnt zu nutzen. Wer nämlich das auf einem deutschen Server gehostete “Generacion Y” anschauen möchte (das im Februar 1,2 Millionen Hits hatte), muss sich nun mit einer Fehlermeldung begnügen.

Yoani Sanchez, Betreiberin des Blogs, in dem sie ihren Alltag beschreibt, lebt selbst in Kuba und kann auch nicht mehr direkt auf ihre Site zugreifen, um sie zu aktualisieren. Allerdings hat sie Mittel und Wege gefunden, die Blockade zu umgehen – auch in Kuba ist offenbar die Zensurbehörde nicht der Ort, wo die Chefdenker des Landes zu einander finden.

Sanchez ist daher auch optimistisch, dass der Zugang zu ihrem Blog nicht lange blockiert sein wird – jede, der sich etwas mit Computern auskenne, werde auch die Zensurmaßnahmen umgehen können. [gk]

Yahoo / Reuters 

Kommentare

TOR
http://de.wikipedia.org/wiki/Tor_(Netzwerk)

Die vor-vorletzte Waffe im Kampf um die informelle Selbstbestimmung, Demokratie und Freiheit.

  • von Anonymous
  • 25.03.08 7:02
  • comment

IMHo kann jeder einen TOR-Knotenrechner betreiben. Wer sagt mir dann, dass der betreffende den Traffic (ist ja nich alles verschlüsselt) nicht mitschneidet/ausliest?

  • von John Doe
  • 25.03.08 7:19
  • comment

da weiner weis woher und wohin ist das egal

  • von Anonymous
  • 25.03.08 8:05
  • comment

Wenn der Proxy mitschneidet, weiß er doch, wohin und woher die Anfrage kommt oder nicht?

[...] Der Besitz eines Handys soll auf Kuba künftig nicht mehr das Privileg ranghoher Beamter und Mitarbeiter ausländischer Firmen sein. Die Regierung von Präsident Raul Castro hob am Freitag entsprechende Beschränkungen auf und ordnete an, dass jeder Kubaner ein Handy besitzen darf – wenn er es sich leisten kann.Der Besitz eines Handys soll auf Kuba künftig nicht mehr das Privileg ranghoher Beamter und Mitarbeiter ausländischer Firmen sein. Die Regierung von Präsident Raul Castro hob am Freitag entsprechende Beschränkungen auf und ordnete an, dass jeder Kubaner ein Handy besitzen darf – wenn er es sich leisten kann. Ebenfalls diese Woche hat Kuba aber auch den vielbeachteten kubanischen Blog «Generacion Y» zensuriert. Die Meldung dazu gibt es bei The Inquirer. [...]

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