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Polaroid tanzt den PoGo

Samstag, 07 Juni 2008 13:13 von Ralf Müller

Die klassischen Polaroid-Bilder wird es nun auch aus dem (Mini-) Drucker geben, denn das neue Modell PoGo braucht weder Tinte noch Nachfüllkartuschen. Ein Schlag gegen HP, Epson und Canon?

Wenn es nach Polaroid geht, braucht in naher Zukunft niemand mehr Geld für teure Patronen ausgeben. Der schon auf der CES 2008 kurz vorgezeigte PoGo-Photoprinter ist nun serienfertig und kommt in etwa drei Wochen auf den Markt. Das Kompaktgerät im Format eines größeren Smartphones braucht nur mit einer Ressource gefüttert zu werden: Speziellem ZINK-Photopapier. ZINK ist die Kurzform für Zero Ink, also Null Tinte. Auf der Oberfläche des Papiers sind Farbkristalle (CYMK) eingebettet, welche durch die gezielten Hitzestöße des Druckers aktiviert werden. Also eine Weiterentwicklung des klassischen Polaroid-Photos.
Die Bilddaten sind zum Beispiel via Bluetooth vom Fotohandy oder via Firewire (PictBridge) von der Digitalkamera einspielbar. Das Farbbild haut der Minidrucker dann in unter einer Minute raus, verspricht der Hersteller.
Anfang Juli wird der PoGo in US-Läden für rund 150 Dollar zu haben sein. Zunächst gäbe es ihn in Schwarz, bald aber auch in diversen Modefarben. Die tintenlosen Folgekosten? Für zehn Bögen Zink-Papier sind 4 Dollar abzudrücken. Ein 30er-Pack werde 10 Dollar kosten. Das liegt nur etwas über dem Niveau von hochwertigem Fotopapier, welches man ja ohnehin benötigen würde. (rm)
inq_polaroidpogo.jpg
Electronista

Kommentare

@inquirer,

Coole Sache, das mit den Bildern,

:D

danke sehr
so mach das lesen gleich noch mal doppelt soviel Spaß !!!

also sowas würde ich mir dann warscheinlich auch zulegen,

wobei mich schon interessieren würde ob nach 2 Tagen in der Sommer Sonne, immer noch das selbe Motiv zu sehen ist ;)

Das Problem dieser Bilder ist die Größe. Das Gerät erzeugt Bilder mit einer Größe von 5×7,62cm². Ein normales Foto hat mindestens 9×13cm² oder gar 10×15cm².
Angaben zur chemisch begrenzten Auflösung der Bilder gibt es auch keine. Es wird schon einen Grund haben, warum nur Mobiltelefone und keine EOS-1Ds Mark III in ihrer Werbung verwenden.

Zur Haltbarkeit finden sich keine Infos, aber das ist auch keine Stärke von normalen Fotos.

Die Spezifikationen von dem System finden sich im Link unter meinem Namen.

Entwickeln lassen ist aber immer noch die billigste Variante!

  • von Anonymous
  • 08.06.08 13:27
  • comment

Wäre schön, wenn der Drucker mindestens in Polaroid-Größe drucken könnte. Am besten natürlich auch im Memorial-Polaroid-Format :-)

  • von ziczac
  • 09.06.08 11:44
  • comment

ja das Format ist wirklich ein bissel winzig, ich bin schon fast dazu geneigt zu sagen unbrauchbar klein, oder nicht ?

wobei die Grundidee finde ich total klasse, und besser als die Lösung mit Kassetten so wie sie heute verwendet wird, , so ein Drucker für daheim würde ich mir dann denke ich doch kaufen wenn der dann auch mal vernünftige vormate verträgt

[...] Polaroid tanzt den PoGo [...]

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