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G8 macht gegen Piraten mobil

Freitag, 04 Juli 2008 11:25 von G. Kustermann

Im Schatten von Themen wie der Klimaveränderung und den Entwicklungen in Afrika wollen sich die G8-Staaten bei ihrer nächsten Konferenz so ganz nebenbei auf neue Maßnahmen gegen Piraterie einigen.

Dreh- und Angelpunkt für die angestrebte Vereinheitlichung der Politik ist das sogenannte Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA), das munter Produktpiraterie und Filesharung in einen Topf wirft.

ACTA sieht auf der einen Seite verschärfte Grenzkontrollen vor und macht andererseits die Betreiber von Websites (statt der ISPs) dafür verantwortlich, was auf der Site publiziert wird. Damit sollen ISPs ermuntert werden,  beanstandetes Material zu entfernen.

Außerdem sollen ISPs alle persönlichen Daten über Personen abliefern, die der Urheberrechtsverletzung verdächtig sind, wenn Musik- oder Filmindustrie das verlangen – insgesamt weiter reichende Pläne, als sie derzeit auf nationaler Ebene in den meisten Ländern zu realisieren werden.

Aber man kennt das ja schon von der EU: Wenn Bürger und Politiker an einander geraten, verweisen letztere nur allzu gerne auf höhere Instanzen, gegen die man sich leider, leider nicht wehren könne … [Nick Farrell / gk]

The Inquirer UK 

Kommentare

die haben doch einen Schaden!
Was hat denn das Eine mit dem Anderen zu tun?

  • von Anonymous
  • 04.07.08 12:28
  • comment

Anonymous ist ein Filesharer!!! Brecht ihm die Beine!!!

  • von Steve Ballmer
  • 04.07.08 13:24
  • comment

Also im Sinne der Netzneutralität können die ISP auch nicht für den Inhalt einer Seite verantwortlich gemacht werden!

Gut, dass wir eine Verfassung haben, welche nicht so leicht zu ändern ist!
(leider heißt das noch lange nicht, dass sie nicht änderbar ist…)

  • von Anonymous
  • 04.07.08 13:44
  • comment

@Steve Ballmer:
Du bist gar nicht Steve Ballmer! – Sonst hättest du “Bewerft ihn mit Stühlen!” geschreiben. :P

  • von Anonymous
  • 04.07.08 13:51
  • comment

also das habe ich nicht ganz verstanden wer soll jetzt haftbar sein “Betreiber von Websites” oder die “ISP”? oder beide? und sind die Betreiber nicht ehe schon haftbar (auf meiner website kann man user images upload, das hat mich dazu gebracht einen script zuschreiben das mir alle neuen bilder per mail zuschickt, damit mit nicht jemand irgendwas illegales uploaded und ich dafuer in den Knast muss)?

Das die ISP jetzt auch noch verantwortlich gemacht werden soll ist nicht sehr realistisch, so etwas koennen die ISP doch gar nicht leisten.

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