Main Navigation

Skip to page content

Skip to secondary navigation

Blog Roll

Kontakt

Page Content

Artikel

Dreamworks setzt auf Nehalem und Larrabee

Dienstag, 08 Juli 2008 12:34 von Bernd Kling

Shrek lass nach: Animationsfilme wie Shrek und Madagascar entstehen in Zukunft nicht mehr mit AMDs Prozessoren. Sondern mit neuen Chips von Intel und mehr Cores.

Das Studio sortiert die AMD-Hardware aus und will nur noch mit HP-Workstations und Serversystemen animieren, in denen Intels aktuellste Chips verbaut sind. CEO Jeffrey Katzenberg ist selbst höchst animiert ob der der neuen Prozessoren, die er für wahre Wunderchips hält: “Mit ihnen werden die Karten völlig neu gemischt in allen Bereichen des Computing … Unsere Künstler profitieren davon ganz gewaltig.”

Bei Dreamworks Animation geht es immerhin um 1500 Server und 1000 Workstations, die von AMD auf Intel umgerüstet werden. Intel schickt eigens noch ein Team von Programmierern vorbei, um Dreamworks bei der optimalen Nutzung der Hardware zu unterstützen und für noch beeindruckendere 3D-Effekte zu sorgen.

AMD hatte sich schon länger intensiv um Animationskunden bemüht. Dreamworks hatte sich ab 2005 für drei Jahre an AMD gebunden, und Katzenberg war auf vielen Veranstaltungen des Chipherstellers aufgetreten. Shrek 3 war mit Dual-Core-Opterons entstanden. Dreamworks Umstieg auf Intel ist ein harter Schlag für AMD, nachdem sich die Firma lange ihrer guten Hollywood-Verbindungen rühmen konnte.

Den Ausschlag gaben Dreamworks zufolge die Fähigkeiten, die von den beiden nächsten Generationen der Intel-Chips zu erwarten sind. Die Chipfamilie mit dem Codenamen Nehalem punktet in diesem Jahr mit bis zu acht Cores . Ein Jahr später soll Larrabee kommen und den Grafikmarkt aufmischen.

Über den finanziellen Teil des Deals verrieten die Firmen nichts. Unklar bleibt daher, ob Dreamworks für die Chips bezahlt – oder umgekehrt Intel ihren Einsatz belohnt.

(bk)

Wall Street Journal

Kommentare

Das nicht existierende Produkte den Ausschlag gegeben haben, ist aber mehr als bedenklich.
Da wird Intel wieder den einen oder anderen Taler gespendet haben. Intel wirft mit Geld um sich und Hollywood ist ein dankbaren Abnehmer…

  • von so lala
  • 08.07.08 13:09
  • comment

Hat wohl eher was mit Realtoptionen zu tun. Vermutlich hat das Management eine Rechnung anhand möglicher Daten erstellt und unter Einflussnahme der Kosten und Wahrscheinlichkeiten (sowie zig weiterer Infos) sich für Intel entschieden.

Oder Intel hat denen grosse Köfferchen voll Geld geschickt. *muhahaha*

  • von besserwisser
  • 08.07.08 15:05
  • comment

1. hat “CEO Jeffrey Katzenberg” sicher keinen blassen Schimmer von Technik und Programmierung (Stichwort: Implementierung/INTEL-Bottle-Neck/SW-Optimierung/INTEL-Marketing-Geschichte(n)/etc.), sonst würde er sowas nicht von sich geben (also: der Dümmste hat wieder mal die größte Klappe: boah, ist mir schlecht…)

2. klingt das so, als wenn er das wiedergibt, was ihm die Marketing-Abteilung von INTEL eingeblasen hat (wahrscheinlich nicht wörtlich zu nehmen ;-))
3. gab es noch nie einen solchen DEAL, ohne daß INTEL – in welcher Weise auch immer – diesen finanziell/materiell eingeleitet/erst möglich gemacht hat

In diesem Sinne: Finger weg vom Monopolisten, so Ihr könnt… :-( !

  • von MIchae
  • 08.07.08 15:09
  • comment

Intel setzt mit Larrabee voll auf Raytracing – kann sein, dass dies den Ausschlag gegben hat.
Für Film-Rendering könnte dies wirklich sogar etwas besser sein…

Trotzdem schade für AMD! :(

PS: Bei Games bleibt AMD aber auf jeden Fall vorne! :D

  • von Anonymous
  • 10.07.08 1:58
  • comment

Intel hat mit dem Core zwar scheinbar AMD aud dem Desktop überholt, nur skalieren die cores schlechter als die Opterons die durch ht links seit Jahren technologisch weiter sind.
Intel wird zwar mit nehalem dieses Konzept aufgreifen doch AMD modernisiert den Fertigungsprozess und vergrössert den Cache.
Am Ende gleichen sich die Plattformen an.

Dreamworks sollte lieber Crossfire Systeme mit 4870er GPUs in Betracht ziehen, hier wird sich viel tun.

cu
Che

Kommentar hinzufügen

  • Name:
  • Email-Adresse:
  • URL:
  • Kommentar:

    Zum Formatieren können Sie einfache HTML-Tags verwenden

Skip to main navigation

Kommentare

Hier finden Sie Software zum Thema