Activision verklagt die eigenen Kunden
Dienstag, 23 September 2008 12:45 von Fritz Effenberger
Hat nicht lange gedauert: Nach dem Zusammenschluss von Activision und VU Games greift man die zweifelhaften Taktiken der RIAA auf.
Die Fusion der Spieledistributoren Activision und Vivendi Universal Games unter dem Namen Activision Blizzard zeigt erste “Erfolge”. Nach und nach wird bekannt, dass die Angst-und-Schrecken-Strategie der sterbenden Musikindustrie mit eingekauft wurde. So berichtet Kotaku von mehr als einem halben Dutzend Fällen, wo Gamer wegen Verbreitens von Konsolengames via P2P zu “Vergleichsvereinbarungen” zwischen 100.000 und 500.000 US-Dollar gedrängt wurden.
Klar, was im Musiksektor schon nicht funktioniert hat, kann in der florierenden Spieleindustrie wenigstens ein paar Anwälte mit neuen Stadtrandvillen ausstatten. Wie das ehemals enthusiastische Verhältnis von Gamern zu den Entwicklern und Anbietern der Games davon beeinflusst wird, kann sich jeder selber ausmalen. Und auch, dass Warez-P2P demnächst ausschliesslich verschlüsselt abläuft. [fe]

Kommentare
Was bringt es, wenn die P2P-Kommunikation lediglich verschlüsselt stattfindet? Die Content-Industrie stellt einen Honeypot auf, welcher mitloggt wer was seedet und wer was leecht. Ein verschlüsselter tunnel bringt nur was gegen die Leute die von außen versuchen zuzuschauen. Aber die Content-Industrie stellt hier ja selbst einen Peer dar.
Das einzige was dagegen hilft sind entweder verteilte Netzwerke wie das Freenet, oder auch Onion-Routing wie TOR, weil dabei auch deine IP gegenüber den Honeypots verschleihert wird.
Nur sind die Netzwerke noch sehr lahm, weil’s niemand nutzt (Freenet) oder alle zu feige sind einen Exit-Node zu betreiben (TOR).
http://de.wikipedia.org/wiki/Freenet
http://de.wikipedia.org/wiki/Tor_(Netzwerk)
ich hab gelesen das die jungs die verklagt wurden im großen stil kopiert und verkauft haben sollen…
Was bringt es, wenn die P2P-Kommunikation lediglich verschlüsselt stattfindet? Die Content-Industrie stellt einen Honeypot auf, welcher mitloggt wer was seedet und wer was leecht. Ein verschlüsselter tunnel bringt nur was gegen die Leute die von außen versuchen zuzuschauen. Aber die Content-Industrie stellt hier ja selbst einen Peer dar.
Das einzige was dagegen hilft sind entweder verteilte Netzwerke wie das Freenet, oder auch Onion-Routing wie TOR, weil dabei auch deine IP gegenüber den Honeypots verschleihert wird.
Nur sind die Netzwerke noch sehr lahm, weil’s niemand nutzt (Freenet) oder alle zu feige sind einen Exit-Node zu betreiben (TOR).
bitte mach doch eine exit-node auf.
das aufstellen von “honeypots” ist rechtlich noch garnicht geklaert
siehe dem porno fall.
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