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Preiskampf erreicht Online-Musikshops

Mittwoch, 29 Oktober 2008 12:20 von Fritz Effenberger

Walmart bietet im neuen Online-Music-Store drei Millionen DRM-freie MP3, Charts-Hits ab 74 US-Cent.

Kann die Vormachtstellung Apples im Musikdownloadgeschäft gebrochen werden? Alle Versuche in dieser Richtung scheiterten kläglich, ebenso wie Bemühungen der Musikkonzerne, mehr Geld herauszuschlagen und Top-Hits auch mal für zwei Dollar fünfzig anzubieten.

Jetzt versucht die US-Billigheimer-Kaufhauskette Walmart mit einem neu gestalteten Music Store Marktanteile zu erobern. Zwei Hauptargumente: 1. Kein DRM, und 2. Billig.

Wie billig? Alben kosten durchschnittlich 9 Dollar 22, höchstens 13,88 und mindestens 5,64 USD (das wären etwa 4,50 in richtigem Geld). Einzeldownloads gehen für durchschnittlich 94 US-Cent weg, einzelne Chartsbrecher zum Schlagerpreis von 74 Cent. Da kann Apple natürlich nicht mithalten.

Wer bei dem Spiel ausserdem nicht mithalten kann, und das sollten wir nicht vergessen, sind die Künstler, die bei preisgesenkten Sonderangeboten noch weniger prozentuale Anteile erhalten als bei “normalen” Downloads. Dann mal weiter so, Walmart. [fe]

TGDaily

Kommentare

Jepp, sehe ich genauso. Weiter so, Walmart! Denn schließlich sind es nicht die Online-Shops, die dafür sorgen, dass den Künstlern dadurch die Einnahmen wegbrechen (ich muss gleich heulen…), sondern die Musiklabels, die einfach nicht mehr weitergeben.

Und wenn die Künstler dann halt nicht mehr genug mit ihrem Tun verdienen, dann müssen Sie halt wieder einen “ordentlichen” Job annehmen. Ob der dann allerdings mehr abwirft, halte ich für fragwürdig.

Ich jedenfalls begrüße diese Preisentwicklung. Und wenn dann noch irgendwann einmal Lossless-Formate in ordentlicher Qualität zu diesen Preisen angeboten werden, könnte selbst ich mir vorstellen, mal das eine oder andere Album online zu kaufen.

So long…

  • von Maxxperformer
  • 29.10.08 12:34
  • comment

^^”Und wenn die Künstler dann halt nicht mehr genug mit ihrem Tun verdienen, dann müssen Sie halt wieder einen “ordentlichen” Job annehmen.”

Sorry für den etwas kruden Satzbau. Ich war abgelenkt.

  • von Maxxperformer
  • 29.10.08 12:40
  • comment

Oder mit der Zeit gehen wie es einige anderen schon machen.
Wirklich verdient wird heute sowieso mit Konzerten und Auftritten (wo der Kunde für das Geld auch noch was bekommt und die Künstler den grössten Teil aus den Einnahmen erhalten und nicht die Labels).

  • von Apophis
  • 29.10.08 12:56
  • comment

“(das wären etwa 4,50 in richtigem Geld)”

YMMD :)

  • von Anonymous
  • 29.10.08 15:37
  • comment

So wie der Euro im Moment abgewertet wird würd ich nicht lachen :p

  • von Apophis
  • 29.10.08 16:33
  • comment

[...] Preiskampf erreicht Online-MusikshopsKann die Vormachtstellung Apples im Musikdownloadgeschäft gebrochen werden? Alle Versuche in dieser Richtung scheiterten kläglich, ebenso wie Bemühungen der Musikkonzerne, mehr Geld herauszuschlagen und Top-Hits auch mal für zwei Dollar fünfzig anzubieten. Jetzt versucht die US-Billigheimer-Kaufhauskette Walmart mit einem neu gestalteten Music Store Marktanteile zu erobern. Zwei Hauptargumente: 1. Kein DRM, und 2. Billig. [...]

@Apophis: Der Kurs steigt momentan wieder!

  • von Steffo
  • 29.10.08 19:16
  • comment

Am besten ist es für einen Künstler, wenn er seine Sachen mit einem eigenen Shop verkaufen kann.

Dann hängt kein Dreckspack dazwischen, dass gute Musik für lau verscherbelt und Musiker abzockt.

  • von Giersack
  • 30.10.08 4:53
  • comment

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