Filmstudios prügeln sich um Gaming-Rechte
Mittwoch, 05 November 2008 17:59 von Nik Huber-Pöldl
Electronic Arts vergab die Filmrechte an einem noch nicht einmal angekündigten Spiel. Die gute Nachricht: Trashfilmer Uwe Boll ist nicht mit im Spiel.
Die großen Studios steigen ernsthaft bei Game-Verfilmungen ein und setzen zunehmend professionelle Filmemacher an deren Umsetzung. Universal bekam den Zuschlag an Dante’s Inferno (es geht um eine Reise durch die tiefsten Tiefen der Hölle), nachdem das gleiche Studio die Umsetzung des EA-Titels Army of Two mit deutlich mehr als Uwe-Boll-Aufwand stemmte und dafür sogar den renommierten Drehbuchschreiber Scott Z. Burns gewann, bekannt durch “The Bourne Ultimatum”. Für den Deal abzudrücken ist außerdem eine siebenstellige Optionszahlung – Ergebnis einer von EA veranstalteten Auktion, bei der vier Filmstudios gegeneinander antraten.
Bislang waren Game-Titel für Filmfirmen erst von Interesse, wenn sie wie “The Sims” oder “Mass Effect” ihre Beliebtheit bereits bei Gamern bewiesen hatten. Jetzt sind die Studios schon mit im Boot, während das Spiel noch entsteht.
(nik)

Kommentare
Ach komm, so schlimm war Postal jetzt auch nicht ;)
[...] DVD-Schreiben: Computerspiele. Deren Lizenz-Rechte werden heute bereits vor Veröffentlichung meistbietend an Hollywood verkauft. Klar, wo die Spielebranche dem Film so langsam davon [...]
postal war rabenschlecht
Wenn man das Spiel kannte, war es nicht sooo mies. Schlecht, aber nicht scheiße. Denn der Anfang mit dem Trailerpark und dem Hund war schon lustig anzusehen… irgendwie ;)
Postal (der Film) ist ja fast schon fast der Inbegriff von Geschmackssache. Um mich jetzt zu outen: ich hab ihn etliche Male gesehen ;)
ihr meint wohl eher, die schlechte Nachricht: Uwe Boll ist nicht im Spiel
Postal Roxxxx
Postal ist einer der geilsten Filme überhaupt.
Wen intreressiert was die Produktion kostet?
Ich hab ihn schon mindestens 5 mal gesehen und krieg mich immer noch nicht ein vor lachen…
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