IFPI: Piraten sind weiterhin nicht zu stoppen
Freitag, 16 Januar 2009 9:56 von G. Kustermann
Das Geschäft mit legalen Downloads legt zwar zu, aber für 95% aller aus dem Internet heruntergeladenen Songs wird nicht bezahlt, teilt der Musikverband mit.
Auch im Jahr 2008 hat sich nichts am allgemeinen Trend geändert, wenn man den Zahlen der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) Glauben schenkt: Die CD-Umsätze sind weiterhin rückläufig, Bezahl-Downloads legen dafür kräftig zu, und das Gros der Leute, die sich Musik aus dem Internet holen, bedient sich aus illegalen Quellen jenseits von DRM.
Insgesamt sind die Umsätze wieder einmal geschrumpft, diesmal um 7%. Downloads machen inzwischen 20% der Umsätze aus; insgesamt gingen 1,4 Milliarden Tracks über die virtuelle Ladentheke. Den Spitzenreiter gab dabei “Lollipop” von Lil Wayne mit 9,1 MIllionen Downloads ab.
Um die weiterhin anhaltenden Jammertiraden der Industrie ins rechte Licht zu rücken: Das Download-Geschäft allein hat im letzten Jahr um 25% zugelegt und wird jetzt auf 3,7 Milliarden Dollar geschätzt.
Und wie soll’s weitergehen? Natürlich auch wie gehabt: IFPI-Chef John Kennedy verkündete gleich wieder, man müsse weiterhin die Politik drängen, die ISPs in die Pflicht zu nehmen. Wir sehen uns dann in einem Jahr wieder. [gk]

Kommentare
Nun ja, in Deutschland entsteht kein wirklicher Schaden, da ist das meiste an Musik nur son´n Dreck a Deutschland sucht den Supertrottel – keine Verluste, schade um jedes geflossene Bit…..
Außer livesets.com, youfm.de und fm4.at höre ich ansonsten nur selbergemachte Musik von Kumpels die ich hin und herkopieren darf wie ich will.
Hätte man mal 10 Jahre früher ansetzen sollen mit einer guten Idee. So bin ich nämlich zuversichtlich, weder Schwarzkopien anzufertigen noch Musik zu kaufen die nächsten 50 Jahre.
Wenn ich so auf meinen Creative Commons-Ordner schiele, bin ich mir nicht so sicher, ob ich in den nächsten 20 Jahren überhaupt ne CD kaufen müsste weil mir die Lieder ausgegangen sind. :D
Vielen Dank an Jamendo, Starfrosch, Magnatune und wie sie alle heissen (die Liste ist mittlerweile sehr lang *g).
95% aller aus dem Internet heruntergeladenen Songs wird nicht bezahlt
tja, würden die onlinemusikanbieter ihre preise von 1-2€ auf 30-50cent senken wären es bestimmt nur noch 60-70%.
aber bei den preisen pro download kann ich es verstehen, dass sich leute die nur bestimmte songs und nicht das ganze album wollen die musik illegal runterladen, statt eine cd zu kaufen oder für 5 Dateien 7.50 hinzulegen.
recht so^^
jeder normale ladenbesitzer weiss, dass er seine produkte ändern muss und dass die leute nix kaufen, wenn ich nur scheisse anbiete. aber was macht die musikindustrie? weitgehend nur rotze zu hohen prisen anbieten und sich wundern bzw. es gemein finden, dass die leute es nicht kaufen.
ich wiederhol mich gerne:
liebe musikindustrie, wir kaufen eure scheisse nicht solange qualität und preis nicht stimmen!
[...] via The Inquirer [...]
find lustig das alle kommerzielle musik hören, geld dafür aussem fenster werfen und dann sagen die plattenlabels sind an dem debakel schuld, als wenn die künstler nicht wüssten das die manager z.b. auf einer tour für ein t-shirt 30€ nehmen, und dagegen wären….
ich frag mich wie langs noch dauert bis euch auffällt das nicht nur die musik labels, sondern auch die künstler euch verarschen…
musik ist kultur, und kultur muss für jeden menschen frei zugänglich sein, egal aus welcher sozialen schicht sie kommen, menschen musik vorzuenthalten weil sie einfach das nötige geld dafür nicht haben bedeutet nur das die musik rein gewinnorientiert ist, und nichts mit leidenschaft, spass, emotionen etc. zu tun hat.
ich möchte an dieser stell gerne 2 musiker nennen, die definitiv genug kohle haben und die beide dazu aufforden, ihre musik aus dem netz zu saugen
kid rock und 50 cent
die habens gerafft
kohle haben sie wie blöde d die musik sollen so viele leute wie möglich genießen können
plattenbosse sollen selber was produktives machen und sich nich auf kosten anderer neue villen finanzieren!
bei musikern die damit prahlen dass sie 20 autos fahren und 5 villen haben verstehe ich es wenn die leute die mucke illegal ziehen.
wo ichs aber nicht in ordnung finde ist bei kleinen unabhängigen gruppen, denen fügt man dadurch tatzächlichen schaden zu (also keinen schaden in form von:” och menno dieses jahr nur 15millionen reingewinn und nich 20″)
Wenn die Hansels mal wieder Qualität produzieren würden,
aber neeee ….
Da hat irgend n You-Tube -Freak EINEN halbwegs passablen Song,
werden noch n Dutzend andere dazugeschmiert, das Ganze auf ne CD gepresst und dem Fussvolk zum Fraß ( Kauf) vorgeworfen.
Künstler aufbauen ? Fanbindung ? Fehlanzeige.
Das sind und waren aber die Dinger,
die das grosse Geld brachten.
Wer is den langfristig groß ?
Die armen Schweine von DSDS ?
Die Megaverdiener sind Leute, die schon 20, 30 Jahre im Geschäft sind,
selbst n toter Elvis verkauft noch mehr Songs,
als ein Alexander oder ähnliche Schnellschüsse.
Kaum hast Dich an einen Künstler * gewöhnt* ,
isser wech ….
Produziert wieder Künstler, dann gibs auch wieder Asche.
Fastfood-Musikern kauft kein Aas was ab.
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