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Google Latitude behält Freunde im Auge

Mittwoch, 04 Februar 2009 10:32 von G. Kustermann

Mit einer neuen Anwendung will Google es seinen Usern ermöglichen, unterwegs immer festzustellen können, wo sich der Bekanntenkreis befindet. Ob das den Datenschützern gefallen wird?

Eigentlich soll Latitude Google vor allem dabei helfen, weiter Land zu gewinnen auf dem Terrain der Social Networks: Das Programm ist die Erweiterung einer Software, die bereits seit 2007 Handy-Usern dabei hilft, die eigene Position zu bestimmen. Bei Latitude macht man diese Information auch seinen Freunden zugänglich.

Festgestellt, wo sich ein Nutzer des Programms aufhält, wird per Ortung von Funkmasten, GPS und WiFi-Verbindungen. Dieses System kann in insgesamt 27 Ländern verwendet werden.

Wer die detaillierten Informationen über die eigenen Bewegungen bekommt, kann man selbst bestimmen; außerdem muss das Programm manuell gestartet werden. Google verspricht darüber hinaus hoch und heilig, keine Profile seiner User zu speichern – lediglich die jeweils letzte Position, die Latitude aufzeichnet, werde aufbewahrt.

Latitude soll auf dem Blackberry und Symbian- und Windows Mobile-Geräten laufen sowie auf einigen T1 Android-Handys; außerdem gibt es eine PC-Version für Menschen, die lieber vom heimischen Schreibtisch aus beobachten, wo sich ihre Freudne tummeln. [gk]

Yahoo / AP

Kommentare

Klingt Interessant, . . .

Aber könnte/wird aber auch Große Probleme verbreiten, nicht jeder will gesehen werden.

… deshalb kann man’s ja auch de- und wieder aktivieren ;)

Ob Freunde oder nicht. Es müssen nicht alle wissen wo ich jeweils bin. Vorallem würde man sich dann ja verdächtig machen, wenn man mal nicht zeigt wo man ist. Vielleicht gerade beim Seitensprung? Oder auf einer von den Eltern verbotenen Party?
Mit kommen jetzt schon X Mütter in den Sinn, welche ihr Kind am liebsten so überwachen würden… ^^

  • von emilder
  • 04.02.09 11:38
  • comment

aj leut, man kann doch noch immer selbst bestimmen, ob man gesehen will oder nich. zudem müssten ja diverse kinder ein handy mit windows als os haben. gerade bei DER altersgruppe is von hohem blackberry & co.-einsatz nich viel zu spüren.

aber es macht mir als Bahnchef den Job leichter meine Mitarbeiter zu überwachen…

  • von mehdorn
  • 04.02.09 11:55
  • comment

Juhu, das wird bestimmt ganz prima! :D

  • von Der Schäuble
  • 04.02.09 12:32
  • comment

@mehdorn: is klar, dass dir dabei einer abgeht!

@boaz: also, ich kenne einige Kids die mit nem ordentlichen Symbian-Gerät cool sein wollen…

Dieser Service ist sicherlich manchmal sehr sinnvoll. Ich kann mir z.B. vorstellen, dass man es aktiviert, wenn man mit Freunden auf eine große öffentliche Party/Konzert/was auch immer geht, wo man sich auch mal schnell aus den Augen verliert.
Ansonsten würde ich es aber nicht aktivieren – emilder schilderte bereits warum!

  • von Anno dazumal
  • 04.02.09 12:45
  • comment

und die Mobilfunk-Provider in 27 Ländern freuen sich schon jetzt auch Millionen Euros an Daten-Roaming-Abzocke…

  • von bargeld
  • 04.02.09 13:26
  • comment

[...] die darüber vermutlich genauso viel Ahnung haben wie vom C#-Programmieren. Die hier wissen da mehr und hier wird gleich schon erklärt, wie man am besten mit dem neuen Dienst umgehen sollte bzw. [...]

[...] Google Latitude behält Freunde im Auge [...]

pingback von
http://www.it-scene.net/2009/10/google-maps-navigation-der-anfang-vom-gps-ende/

  • von pingback IT-Scene.NET
  • 29.10.09 13:13
  • comment

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