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Ballmer: Die Gefahr heißt Linux

Donnerstag, 26 Februar 2009 8:03 von G. Kustermann

Angst kennt Steve Ballmer sowieso nicht, aber wenn es darum geht, wen man als OS-Konkurrenten im Auge behalten sollte, heißt für ihn die Antwort Linux – gleich nach Software-Piraten.

Anlässlich einer Präsentation zur künftigen Windows-Strategie fand Ballmer zu den Zahlen für die verschiedenen Betriebssysteme gewohnt launige Worte: Hauptkonkurrent seien unlizenzierte Windows-Versionen, die nicht nur direkt nach den offiziell verkauften den Platz Nr. 2 einnähmen, sondern auch am schwersten zu verdrängen seien: “Guter Preis, tolles Produkt”, meint der MS-Chef dazu.

Im weiteren Feld ist Ballmer bei LInux am vorsichtigsten. Im Gegensatz zu anderen Einschätzungen aus der jüngsten Zeit sieht er das Open-Source-Betriebssystem vor Apple. Beide Wettbewerber müsse man zwar im Auge behalten, und dass etwa Apple etwa einen Prozentpunkt zugelegt habe, sei bei einem Markt, auf dem weltweit 2008 300 Millionen PCs ausgeliefert wurden, “interessant”. Allerdings dürfe man das nicht so dramatisch sehen, wie es teilweise geschildert werde.

Wobei das wahre Drama wohl erst dann kommt, wenn das kaufende Publikum wirklich aufs Geld achtet – und da dürften sowohl Microsoft als auch Apple probleme mit den Gratis-Konkurrenten Linux und Piraterie bekommen. [gk]

Slashdot

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Kommentare

Tja, das Problem bei Microsoft ist somit, dass die ihre Marktmacht aufrecht erhalten wollen, indem sie sich selber aussperren, was aber widerum dazu führen wird, was auch bisher der Grund für andere Systeme war, dass immer mehr das Interesse an Windows verlieren werden.

Warum? – Ganz einfach. Microsoft muss sich von aussen abschotten, somit zertifizierte Standards ignorieren und selber welche erstellen. Sowas in Eigenentwicklung, führt zu imensen Kosten. Hinzu kommt, dass auch Innovationen, die die Integrität des Systems fördern auch vernachlässigt werden müssen, um einen möglichen Vorteil für andere System auszuschliessen. Damit hätte ich jetzt z.B. das EFI (BIOS 2.0) im Hinterkopf. Hätte Microsoft dies auf breiter Basis in Vista eingeführt, hätten alle Hersteller nach und nach EFI-Treiber eingeführt, somit wäre eine Hintertür für andere Systeme geschaffen, eine breite Masse an Hardware mit weniger Problemen anzusteuern.

Stattdessen wird von Microsoft Seite aus sowas unterbunden und zusammen mit ihren geschlossenen APIs die sie Abwärtskompatibel wie es nur geht halten wollen, um bloß nicht die Möglichkeit zu bieten den User auf den Gedanken zu bringen ein anderes System ins Auge zu fassen. Somit werden sie sich selbst Schaden zufügen, ohne dass sie es merken. Aber der Größe sei dank, wird das noch lange nicht dazu führen, dass Microsoft auch nur irgendwie von der Bildfläche verschwinden wird. Aber es wird viel Zeit ins Land verstreichen, bis sie merken, was sie falsch machen.

Amen.

Das Geld ist nur eine Facette. Ganz besonders in Zeiten amoklaufender Regierungen, ist der Datenschutz um so wichtiger. Diesbezüglich traue ich Windows nicht über den Weg.

  • von Anonymous
  • 26.02.09 13:08
  • comment

[...] Rahmen einer Präsentation der Windows-Strategie bemerkte Steve Ballmer, oberster Microsoft-Lenker, die grösste Gefahr für Microsoft sei Linux, [...]

pst, verrat doch nicht alles

  • von Anonymous
  • 26.02.09 18:56
  • comment

der Mann kann sich nicht entscheiden, also nimmt er die Schrotflinte

  • von I-Wish-These-Were-Braines (OO)
  • 27.02.09 0:58
  • comment

Ich find nichts passt besser auf Microsofts Gerangel mit GNU/Linux als dieses Zitat von Gandhi:
“Zuerst wirst Du ignoriert. Dann wirst Du ausgelacht. Dann bekämpft man Dich. Und dann hast Du gewonnen.”

MS ist bei “Dann bekämpft man dich.” angelangt. Theoretisch also nimmer lang bis GNU/Linux gewinnt, wenn man Herrn Gandhi glauben schenken kann. :D

  • von Anonymous
  • 27.02.09 6:44
  • comment

Ich wiederhole meine Einschätzung schon von vor einigen Jahren: Microsoft darf nicht kaputt gehen, denn wer fängt sonst die ganzen Idioten auf? Ich hab keinen Bock auf Bäcker Willi oder Metzer Müller, die sich in Supportforen für Linux melden “Mör ist öne Fleischwurst uff de Tastatur gefallen und nü is alles schwoarz – watt nu?” – Denn welches OS auch immer sich um die ganzen Fachfremden Nutzer kümmern muss hat diesbezüglich wirklich die Arschkarte gezogen, da sie sich mit Problemen herumschlagen müssen, auf die kein normaldenkender Mensch kommen würde…

  • von DJGummikuh
  • 27.02.09 9:31
  • comment

man kann einen berg scheiße nur bis zu einer gewissen, physikalisch unüberwindbaren grenze aufhäufen. wenn dann aber eines tages die letzte schippe, die man besser hätte bleiben lassen sollen, obendrauf wirft – dann macht es unweigerlich und unausweichlich einfach nur noch – !!! PLATSCH !!! – und der ganze berg aufgehäufter scheiße fällt, donnernd und polternd, in sich zusammen.

tojhey, es wird zwar noch eine ganze weile dauern, aber die bei MS sind ja immer noch fleißigst am schaufeln. und da sie ja kein gesundes maß und ziel kennen und zudem der festen meinung sind grenzen gelten im allgemeinen nur für alle anderen, aber nicht für sie selber . . .

. . . nun denn . . .

  • von knallbonbon
  • 27.02.09 9:41
  • comment

@thomy: Les mal foren, dann siehst du warum MS die Kompatibilität drin lassen muss: Weil es der Markt verlangt. Fast jeder hat irgendwelche Anwendungen die dieses oder jenes haben wollen, das führt dazu dass sobald irgendwas weg kommt der Aufschrei gleich groß ist.

Btw. Hinter jedem größeren Softwareprojekt in der Opensource-Welt steht ein Konzern der damit etwas erreichen will. Siehe: Firefox und Openoffice…

“:..und der ganze berg aufgehäufter scheiße fällt, donnernd und polternd, in sich zusammen.”
Mir fällt es ausserordentlich schwer vorzustellen, wie ein Haufen Scheiße “donnert und poltert” :D

  • von benkei'
  • 27.02.09 13:10
  • comment

so wie bei Idiocracy natürlich, nur dass es da müll war… ;)

@BXP
Das ist nicht richtig. Die Unternehmen stecken dahinter, weil sie sich davon was versprechen und nicht aus Wohltat. Hinter Linux stand auch kein Unternehmen. Mittlerweile ist das anders und treibt die Sache auch voran, aber die stecken auch nur drin, weil sie was raus ziehen wollen, vornehmlich Profit.

  • von Anonymous
  • 01.03.09 18:12
  • comment

Der Anonymous hier drüber war ich. :)

  • von Proton
  • 01.03.09 18:14
  • comment

und weiter ?
wasist denn daran falscjH?

Die Gefahr für Linux ist nicht Ballmer , das ist das Image was die Linuxfans und der Inquirer dem System selbst verpassen indem sie sich im Internet aufführen wie die letzten Assis, gerade dann wenn man sich eigentlich ganz sachlich aufführen müsste.

  • von Anonymous
  • 03.03.09 2:11
  • comment

^^ das seh ich auch so. Die verteidigen Ihr OS als ob diese mit Ihrer Schwanzlänge vergleichen zu können.
Als ob Linux die Wunderwaffe gegen Anonymität ist.
Linux ist ein gutes OS keine Frage, es ist auch umsonst, jedoch frage ich mich wieso viele Wine nutzen, dann kann man ja gleich bei Windows bleiben und die Emulation lassen.
Ist das der neue Rassismus ?
Ich nutzte 5 Jahre lang Debian und ja ich hatte nur Linux, der Absprung zu MS war eine wohltat, One Klick Install ohne compilen zu müssen und was das beste ist es funzte auf Anhieb. :=)
Gruß
Johann

@Johann
Windows-Benutzer führen sich auf, als ob sie Großaktionär bei MS wären und dafür Geld bekommen würden.
Du willst 5 Jahre ausschließlich Debian benutzt haben um DANN auf Windows zu wechseln und dann die “Wohltat” zu erfahren? Das kannst du deiner Oma erzählen. Vor fünf Jahren war Linux wirklich noch eine Quälerei (wahrscheinlich ist es noch länger her, wenn du schon umgestiegen bist) dann hältst du es 5 (in Worten FÜNF) Jahre aus mit Linux und den ganzen Fortschritten um dann zu wechseln. Nee ist schon klar! Weswegen bist du den damals von Windows weg? Hört sich für mich nach einem Microsoft-Mitarbeiter an, der ein bißchen die Werbetrommel rühren möchte und zeigen will, dass es auch Leute gibt die von Linux auf Windows umsteigen.

  • von Proton
  • 03.03.09 10:41
  • comment

Die Schwanzlängen-Fraktion befindet sich ja wohl eher in der Microsoft-Ecke. Nicht nur das nicht gewartete Systeme ganze Netzwerke lahm legen (Viren u.a.), auch ist das ständige rumgehype nach dem neusten und schnellsten alles andere als nachhaltig. Wenn das mal nicht antisozial ist weiß ich auch nicht mehr. Als Linux-User gibt es übrigens nicht schöneres, als diesem treiben schweigend zuzuschauen und ggf etwas ähnliches zu schaffen…

  • von Linux-User
  • 03.03.09 10:51
  • comment

@Proton

lese mal mein Text und dann Poste !

Noch ein Nachtrag Windows ist ja so unsicher, daher nutzen Firmen ja auch überwiegend MS Produkte weil es ja sooooo gefährlich ist.
Und euer Linux ist ja sooooooo sicher, tgl ~ 300MB an Sicherheits Updates :LOL

Gruß
Johann

@Johann: Hast du jeden Tag dein System komplett neu gebaut oder was? :D
Mannmannmann, die Trolle sind auch nicht mehr das was sie mal waren.

  • von PeeCutChew
  • 03.03.09 13:57
  • comment

@Johann
Ich habe sowohl deinen als auch meinen Text gelesen.
Was habe ich denn deines Erachtens überlesen?
Aber Hauptsache was geschrieben mit Ausrufezeichen am Ende.

Ich habe zwar nie was von Sicherheit gesagt, aber wo wir schon dabei sind: Ja Linux ist sicherer, alleine auf Grund des Konzeptes, dass man für Änderungen die das System betreffen ein Passwort eingeben muss. UAC und den ganzen Mist kann man vergessen, solange man für die Bestätigung nur die linke Maustaste drücken muss.

zu Wine)
1. Es gibt sehr gute Programme für Windows,
was aber mit Sicherheit nicht der Verdienst von Microsoft ist.

2. Verwenden oft Umsteiger Wine bis sie feststellen das es eine gleichwertige Alternative gibt

Das Microsoft so stark in Unternehmen vertreten ist, liegt nicht an der Qualität von Windows, sondern daran, dass es am Anfang keine Alternativen gab. (das erinnert mich an “Defender of the Crown”, wenn man da auf ein unbesetztes Feld geklickt hat) Alles was in den 90er auf kam wurde von MS gekauft oder platt gemacht.

Btw das “Und euer Linux ist ja sooooooo sicher” ist für mich der Beweis, dass du Linux niemals 5 Jahre benutzt hast.

  • von Proton
  • 03.03.09 14:06
  • comment

ich finde, Konkurrenz belebt das Geschäft: so’n Unternehmen wie Microsoft braucht ab und an auch mal ein paar Anreize, was zu überdenken und was neu zu machen.
Was sich das Für-Lau-Lager in der Hinsicht allerdings liefert, damit läßt sich ja nicht mal ne Oma hinterm Ofen vorlocken; das zeigen die Marktanteile, die partout nicht hochkommen wollen (letzte Messungen: nicht mal nen Prozentpunkt).
Für-Lau-Produkte haben auch einen entscheidenden Nachteil: sie sind für lau. Es gibt keinen Grund anzunehmen, daß Für-Lau-Produkte prinzipiell auch nur einen Pfifferling wert sind, wenn die Anbieter sich nicht mal selbst trauen, einen Preis dafür zu verlangen und sich dem Markt auf diese Weise zu stellen.
Also, das Für-Lau-Lager muß sich noch viel, viel mehr anstrengen, das bisherige war einfach nicht überzeugend.

  • von I-Wish-These-Were-Brains (OO)
  • 03.03.09 16:16
  • comment

@ I-Wish-These-Were-Brains (OO)
Wieder jemand der das Open Source-Geschäftsmodell im vollen Umfang erfasst hat.

Open Source bedeutet der Quellcode liegt offen und solche Software ist oft kostenlos, muss sie aber nicht.
Das wovon du sprichst nennt sich Freeware.

Was hat den Windows was jemanden hinter dem Ofen herlocken sollte?
Das was interessant ist, sind wie gesagt die Programme die auf Windows laufen wo MS nichts zu kann. (auch da gibt es viel Open Source-Projekte, aber die gibt es dann auch für Linux)
Was nichts kostet ist auch nichts?
Linux, Firefox, OpenOffice, Gimp usw. beweisen das Gegenteil.
Warum, glaubst du, unterstützen immer mehr Unternehmen Open Source-Projekte?

  • von Proton
  • 04.03.09 11:11
  • comment

da haben wir doch ein schönes Beispiel für einen offensichtlich von den Umständen verwirrten Protagonisten dieser Szene.
In meiner Stellungnahme ist ausschließlich von Für-Lau-Produkten die Rede; soweit Open-Source-Produkte für lau sind, betrifft mein Statement auch Open-Source-Produkte (in ihrer Eigenschaft für-lau zu sein), i.e. insoweit wären auch die entsprechenden Open-Source-Produkte selbstredend nichts wert.
Eine interessante Frage hingegen ist, ob Open-Source-Produkte aus irgendwelchen intrinsischen Gründen für lau sein müssen

  • von I-Wish-These-Were-Brains (OO)
  • 04.03.09 15:14
  • comment

Zum Thema Sicherheit: Jeder Benutzer ist selber für sein System verantwortlich. Da Linux aber gerade mal 1% Marktanteil hat, wird wohl keiner ein Virus schreiben, der nur 1/100 PC infizieren kann. Wenn Linux ein entsprechend großen Marktanteil hätte, dann gäbe es auch Viren für Linux.
Solange es auch dumme Benutzer gibt, die bereitwillig jeden Virus installieren, hilft auch die Passowrtabfrage nichts. Diese Benutzer hätten sich auch genausogut in Windows einen Benutzer mit beschränkten Rechten anlegen können. Der beste Schutz ist immernoch Brain.exe. Erfahrene Benutzer, haben trotz der angeblichen Sicherheitprobleme von Windows schon seit Jahren keinen Virus mehr gehabt. Man könnte also überspitzt sagen, dass jeder der Linux für sicherer hält, zu dumm ist um Windows ordentlich zu konfigurieren. Bitte fühlt euch davon aber nicht angesprochen. Jeder darf natürlich seine eigenen Meinung haben. Ich glaube einfach nur, dass Hausfrau XY unter Linux ebenfalls Viren auf die Festplatte bekommt.

@I-Wish-These-Were-Brains (OO)
Na wer hier verwirrt ist, lassen wir lieber mal im Raum stehen.
Du redest von “für-lau” ich von Open Source.
Du sagst selber, dass nur die Open Source-Projekte die “für-lau” sind, nichts wert sind und machst den feinen unterschied zwischen Freeware und Open Source, du Fuchs. Und zwei Sätze später stellst du die Frage in den Raum ob Open Source-Projekte frei sein müssen.

Aber ich bin verwirrt, schon klar!

@Skunk
Klar kann man sich in Windows einen Benutzer mit beschränkten Rechten anlegen, nur macht das keiner. Unter Linux ist man immer eingeschränkter Benutzer es sei denn man erlangt root-Rechte durch Eingabe des Passwortes. Deswegen ist das Konzept von Linux erstmal vom Grunde auf sicherer. Ich habe nie gesagt, dass man Windows nicht sicher machen kann, aber das ist ein größerer Aufwand. Außerdem achtet bei Windows doch irgendwann keiner mehr darauf, was er da weg klickt. Aber selbst meiner Schwester würde auffallen das was nicht stimmt, wenn sie auf einmal ihr Passwort eingeben muss.

  • von Proton
  • 04.03.09 16:56
  • comment

Ich hab leider keine Zeit mehr darum mach ich es kurz.

Linux hat ebenfalls einen Admin mit dem man sich anmelden kann. Somit kann sich die Hausfrau ebenfalls Viren runterladen und installieren ohne nach einem Passwort gefragt zu werden.

Von Grunde auf Sicherer? Denke nochmal gut darüber nach. 1% Marktanteile haben bisher dafür gesorgt, dass die Sicherheitlücken nicht gefunden wurden. Vorhanden sind sie ganz sicher. Jedes größere Programm hat Sicherheitslücken. Somit ist jedes größere Programm auch zwangsläufig anfällig für Viren. Solange es auch noch Benutzer gibt, die Mailanhänge ausführen, spielen diese Sicherheitslücken noch nicht mal eine große Rolle. Die größte Gefahr ist immernoch der Benutzer selber und nicht dessen Betriebssystem.

das Argument (Wertlosigkeit) bezieht sich auf alle Für-Lau-Softwareprodukte. Für die Geltung eines solchen Arguments ist es nicht erforderlich zu wissen, welche Produkte im Einzelnen darunter fallen. Insbesondere ist es nicht erforderlich zu wissen, ob eine ganze Software-Gruppe (Open-Source) gar qua Konstruktion ihrer Regularien notwendigerweise zur Extension des Begriffes “für-lau” gehört. Sollte dies der Fall sein, trifft allerdings das Argument notwendigerweise auch die ganze Gruppe der Open-Source-Software.
Insbesondere wenn du Open-Source-Software verwendest oder daran arbeitest, kann ich nachvollziehen, daß du insistierst. Denn man möchte wissen, ob das Argument gar die eigene Arbeit oder etwa sonstige Handlungsweisen betrifft.
Dazu kann ich dir klar sagen: sollte Open-Source-Software (aufgrund der Konstruktion seiner Regularien) notwenigerweise zur Extension der Für-Lau-Software-Produkte gehören, dann arbeitest du in der Tat an einer völlig wertlosen Sache oder gehst auf sonstige Weise damit um.

  • von I-Wish-These-Were-Brains (OO)
  • 04.03.09 17:54
  • comment

@I-Wish-These-Were-Brains (OO)
Man merkt das du dich gerne sehr gewählt/gebildet ausdrücken möchtest. Für mich liest sich das zwar so, als ob du den Text verfasst und dann nachträglich durch gebildet klingend ersetzt hättest, aber nun gut.

Ich kann auch ganz viel schlaue Sachen schreiben. Ganz viele schlaue Sachen!
(Aus der Persiflage von Star Trek)

Aber zurück zum Thema:
In großen Open Source-Projekten arbeiten professionelle Entwickler die dem entsprechend bezahlt werden und nicht irgendwelche Hobby-Programmierer wie du zu denken scheinst. Weil Open Source ein ganz anderes Geschäftsmodell ist und solange du das nicht verstanden hast, brauchen wir auch nicht weiter zu diskutieren. Dann lebst du einfach weiter nach deiner Bauernregel: “Was nichts kostet, ist auch nichts.” Und Leute die es verstanden haben, benutzen Open Source. Es wäre auch noch super, wenn du diese Leute mit den unqualifizierten Kommentaren verschonen könntest, aber das wäre wohl zu viel des Guten.

Oho jetzt werden wir gleich beleidigend. Kannst du nicht ohne Beleidigungen weiter diskutieren?
Ich vermute mal du hast da was falsch verstanden. Er hat lediglich eine Frage in den Raum gestellt. Ist Linux wertlos? Kostenlos ist es ja aber ist es auch wertlos? Was ist daran unqualifiziert? Es ist einfach nur eine provokative Frage. Es ist sein gutes Recht diese Frage zu stellen. Er hat nicht behauptet, dass es wertlos ist sondern nur, dass es so sein könnte. Jeder kann diese Frage für sich beantworten.
Wenn wir hier noch weiter diskutieren wollen, dann bitte ich darum die Beleidigungen zu unterlassen und nicht in eine Debatte abzurutschen.

@Skunk
“unqualifizierter Kommentar” ist eine Beleidigung?
Reagieren wir da nicht etwas überempfindlich?
Wenn jemand Freeware und Open Source in einen Topf wirft es als wertlos abstempelt und dann noch nicht mal weiß, dass er sie in einen Topf geworfen hat, dann ist das für mich nun mal unqualifiziert. Das sollte auch kein abrutschen in eine Debatte werden, sondern eine abschließende Feststellung. Die Argumente von IWTWB entbehren jeder Grundlage und somit ist jede Diskussion überflüssig. Er will es nicht verstehen (ich unterstelle einfach mal, dass er könnte wenn er wollte) deswegen wird es es auch nicht verstehen und ich komme langsam in das Alter in dem man sich abgewöhnt mit Wänden zu diskutieren.

  • von Proton
  • 05.03.09 11:41
  • comment

Ja es ist eine Beleidigung. Bei einer Diskussion werden die Argumente sachlich vorgetragen. Sobald die angelegenheit aber persönlich wird, ist es eine Debatte. “unqualifierierter Kommentar” oder “mit einer Wand zu diskutieren” sind jedenfalls keine sachlichen Argumente. Es mag vieleicht sein, dass man das noch nicht als Beleidigung empfindet aber es gehört jedenfalls nicht zum guten Umgangston einer Diskussion und darum bitte ich dich sachlich zu bleiben.

ich nehme an, daß es Unterschiede zwischen Freeware und Open-Source gibt, das ist oft so, wenn zwei Sachen auch verschieden benannt werden.
Mir geht es aber nicht um alle möglichen Eigenschaften von Software, sondern um die Eigenschaft für-lau zu sein.
Warum klärst du nicht einfach auf, ob Open-Source-Software wegen ihrer Regularien notwenigerweise für-lau ist, also die für ein solches Projekt Tätigen um den ehrlichen (Markt-)Lohn ihrer Arbeit gebracht werden.

  • von I-Wish-These-Were-Brains (OO)
  • 05.03.09 13:28
  • comment

@Skunk
Wände steht bildlich für alles bei dem es sinnlos ist damit zu diskutieren (deswegen auch der Plural) Wenn man sich aber richtig Mühe gibt, kann man daraus auch eine Beleidigung zaubern. Kommt halt immer drauf an wie man es sehen möchte.

Aber wo wir schon bei Ratschlägen für den guten Umgangston sind: Was hätte ich den statt “unqualifizierter Kommentar” verwenden sollen, um den nicht vorhandenen Hintergrund dieser Aussage herauszustellen, ohne dabei jemand auf den Schlips zu treten?

Und dann musst du mir noch mal helfen.
Im ersten Satz sagst du, dass es eine Beleidigung ist und später, dass man es vielleicht noch nicht als Beleidigung empfindet. Ich bin der Meinung, dass auch in einer Diskussion der Ton mal schärfer werden darf, solange man keinen beleidigt (was ich meines Erachtens auch nicht getan habe). Man muss den anderen ja nicht immer mit Samthandschuhen anfassen, zu mal wenn du Aussage die getroffen wurde nicht wahr/einfach falsch ist. Wenn ich da deiner Meinung nach was falsch sehen sollte, würde ich gerne erfahren woher du dein Wissen über den guten Umgangston beziehst? (Was wiederum nicht so böse gemeint ist, wie du es bestimmt auffassen wirst)

  • von Proton
  • 05.03.09 13:51
  • comment

@I-Wish-These-Were-Brains (OO)
Open Source-Projekte sind nicht notwendigerweise für-lau. Es gibt durchaus Projekte, die für ihre Arbeit Geld verlangen. Die meisten Projekte verdienen ihr Geld jedoch durch Support und Anpassung. Dass das funktioniert beweisen Firmen wie Redhat und Novell. Wenn die Entwickler und die Unternehmen dahinter kein Geld bekommen würden, könnte ich Aussage ja verstehen, da Geld nun mal die Motivation für Innovation und Fortschritt sind, aber sie verdienen ja Geld. Bestimmt nicht so viel wie mit einem Produkt wie Windows, wo man das Geld mit Schubkarren in den Geldspeicher fährt, aber offensichtlich genug, dass immer mehr Unternehmen daran Interesse haben.

  • von Proton
  • 05.03.09 14:06
  • comment

Berichtige mich bitte wenn ich da was falsch verstehe aber du behauptest indirekt, dass eine Diskussion nichts bringen würde weil da jemand Stur wie eine Wand auf seinem Standpunkt besteht und nur unqualifizierte Kommentare ablässt. Mir stellt sich einfach nur die Frage warum du das erwähnst. Es ist kein sachliches Argument und damit gehört es in den Bereich der Debatte. Ob es eine Beleidigung ist oder nicht, muss die betroffene Person schon selber entscheiden.

Eine provokative Frage kann meiner Meinung auch nicht unqualifiziert sein. Die Frage ist vom Verfasser extra so gestellt und spiegel nicht zwangsläufig seine eigene Meinung wieder. Die Frage soll nur zum Nachdenken anregen. In diesem Fall wohl mit Erfolg.

Um deine Frage zu beantworten. Ich hatte unter Anderem nen AdA-Lehrgang, in dem unter anderem der Unterschied zwischen einer Diskussion und einer Debatte genau behandelt wurde. Politiker sind übrings unfähig eine Diskussion zu führen. Bei denen kommt früher oder später eine Debatte zustanden. Verglich mit dem was man beim Inquirer aber sonst so gewohnt ist, bist du mir noch um einiges lieber also nicht so ernst nehmen :)

Dein letzter Beitrag war doch ein perfektes Beispiel für ein sachliches Argument. Das ist übrings viel überzeugender und da ich jetzt leider wieder los muss, fällt mir auch erstmal keine passende Antwort ein. In dem Punkt hast du mich also schonmal überzeugt.

“Die größte Gefahr ist immernoch der Benutzer selber und nicht dessen Betriebssystem.”

Schon mal was von Medienkompetenz gehört? Wenn ich mich die ganze Zeit in dunklen Gefilden bewege darf ich mich nicht wundern wenn ich mir irgendwelche Tierchen einfange. Ganz besonders in Kombination mit technischen nicht wissen. Zum führen eines Autos benötige ich auch ein gewisses technisches Verständnis um meine Aktionen einzuschätzen. Linux ist von Grunde auf so aufgebaut das man sich am Anfang intensiv damit auseinandersetzen muss. Grundlegender Aufbau des Dateisystems, Benutzerrechte und so weiter. Das bedeutet viel lesen und Foren Anspruch nehmen. Danach gibt es aber keine Alternative mehr…

  • von Linux-User
  • 05.03.09 15:04
  • comment

@Skunk
Das sollte die Erklärung werden, warum es für mich keinen Sinn mehr gab weiter zu diskutieren. Danach kam ja wieder eine Frage, die ich auch beantwortet habe.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, welche Frage du meinst. Mir geht es die ganze Zeit um die Aussage “Open Source = kostenlos = schlecht, weil kostenlos”. Das ist in meinen Augen die Essenz der Aussage gewesen und die hat mich gestört, weil sie falsch ist.

@Linux-User
Man muss sich nur mit Linux auseinandersetzen, wenn man tiefer in die Materie einsteigen möchte.
Das man ohne den geringsten Schimmer von Rechnern und Betriebssystemen Linux benutzen kann, beweist meine Schwester. Ich glaube sie wüsste nicht mal, dass sie Linux drauf hat, wenn ich es ihr nicht gesagt hätte. Ab und zu bekomme ich einen Anruf, wenn sie was Neues ausprobieren will, aber ansonsten läuft der Rechner ohne jegliche Probleme. Das eigentliche Problem sind die, die sich ein bisschen mit Windows auskennen und das Wissen nicht übertragen können und noch mal von Null anfangen müssen. Das macht man nicht gerne bzw. nicht, wenn man nicht muss.

  • von Proton
  • 05.03.09 16:45
  • comment

Medienkompetenz umfasst mehr als der Schutz des Computers. Ich würde den Virenschutz auch nicht zur Medienkompetenz zählen. Wer mit Hilfe einer Suchmaschiene schnell alle nötigen Informationen im Internet findet, der kann mit diesem Medium umgehen. IT Wissen ist dazu nicht notwendig. Für den Schutz des Computers ist IT Wissen dagegen schon notwendig. Das ist aber meine persönliche Meinung. Spielt aber an der Stelle auch erstmal keine Rolle. Ich kann schlecht behaupten, dass Auto X sicherer sei nur weil dessen Fahrer älter und damit erfahren sind.

Deine Argumentation kann ich zwar nachvollziehen aber das gleiche auf Windows übertragen müssten wir also nur eine IT Test beim Verkauf der Software machen um Windows sicherer zu machen. Das ist wohl der falsche Weg.
Du hast auch den Grund genannt warum Linux derzeit noch bei 1% liegt. Hausfrau XY kann mit Linux einfach nicht umgehen und einarbeiten kann sie sich auch nicht. Selbst wenn sie wollte wird sie das Thema nicht verstehen. Wenn Linux jetzt benutzerfreundlicher gemacht wird, dann wird es also unsicherer. Stimmt natürlich nicht. Eine bessere Benutzerfreundlichkeit zieht nur die Anwender ohne IT Wissen an, die dann die Viren nach sich ziehen. Die entsprechende Sicherheitslücke war aber schon vor der Benutzerfreundlichkeit vorhanden.

@ Proton

Dann reden wir vermutlich aneinander vorbei. So wie ich es verstanden habe, war die Aussage eine andere.

“In meiner Stellungnahme ist ausschließlich von Für-Lau-Produkten die Rede; soweit Open-Source-Produkte für lau sind, betrifft mein Statement auch Open-Source-Produkte (in ihrer Eigenschaft für-lau zu sein), i.e. insoweit wären auch die entsprechenden Open-Source-Produkte selbstredend nichts wert.”

Stellt sich also die Frage ob und inwieweit Open-Source-Produkte für lau sind. Die Frage hat er selber nicht beantwortet und auch in den folgenden Beiträgen immer offen gelassen. Somit ist es nur eine provokative Frage und kein unqualifizierter Kommentar.

@Skunk
Die Frage habe ich ihm eigentlich beantwortet, bevor er sie “gestellt” hat.

Zum Thema Sicherheit:
Der Marktanteil sagt nichts über die Sicherheit aus, da die 1% nur für den Desktop gelten.
Aber unabhängig davon, in Linux können Sicherheitslücken leichter gefunden und behoben werden, weil der Quellcode offen liegt.
Bei Windows hat man eine Blackbox bei der man nicht weiß was drin steckt oder wie sie wirklich funktioniert. Bei Fehlern ist man darauf angewiesen, dass MS ihn möglichst hoch einstuft, damit er auch schnell behoben wird. Darauf kann man sich nicht verlassen und ändern kann man auch nicht.
Eine Passwortabfrage ist mit Sicherheit ein besserer Schutz, als Meldungen die man wegklicken muss.
Man kann nichts am System verändern, ohne dass das admin/root-Passwort abgefragt wird.
Wenn man sich direkt mit root-Rechten anmeldet, dann ist der Person nicht mehr zu helfen und man kann genauso gut Windows benutzen, das ist wohl wahr. Dem Benutzer direkt root-Rechte geben kommt dem gleich, einem Windows-Rechner keine Firewall und keinen Virenscanner zu installieren und dann ins Netz zu gehen. Da würde einem auch jeder sagen, dass man neben der Musik tanzt. Das ist aber nun mal zum Glück nicht standardmäßig so und somit ist Linux vom Grundprinzip her das sicherer System.

@Skunk
Das ist gerade ein sehr schönes Beispiel dafür
http://www.golem.de/0903/65742.html
Wäre Windows Open Source, kämen mit Sicherheit noch sehr viel mehr Sicherheitslücken zu Tage, aber wenigstens könnten sie sofort behoben werden. ;)
Meine Meinung: In spätestens 10 Jahren ist Windows auch Open Source um konkurrenzfähig zu sein.

  • von Proton
  • 06.03.09 10:25
  • comment

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