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Cybersecurity: US-Regierungsdirektor wirft hin

Montag, 09 März 2009 13:53 von Ralf Müller

Rod Beckstrom sollte als oberster Verantwortlicher alle Abwehrmaßnahmen koordinieren, um das Internet und seine wichtigsten Knotenpunkte sicherer zu machen. Entnervt reichte er seinen Rücktritt ein.

Den Rücktritt des Cybersecurity-Direktors bestätigte Homeland-Security-Sprecherin Amy Kudwa gegenüber Reuters. Der Abschiedsbrief von Rod Beckstrom, der als Macher im Silicon Valley groß wurde, veröffentlichte das Wall Street Journal am Wochenende. Darin schob der oberste Sicherheitshüter ganz eindeutig dem Militärgeheimdienst National Security Agency den Schwarzen Peter zu. Die NSA würde momentan alle Maßnahmen gegen Cyberkriminelle dominieren.
“Die Agentur ist sicherlich sehr wichtig, was die Informationssammlung angeht. Aber für die nationale Strategie der Cyberabwehr ist diese Konstruktion aus vielerlei Gründen schlecht”, schreibt Beckstrom.
Das von ihm geleitete National Cybersecurity Center sollte eigentlich die Führung bei der Internet-Sicherheit übernehmen, erhielt laut Beckstrom aber nie die dazu nötige Unterstützung. Die Obama-Regierung überprüft momentan ohnehin das gesamte von der Bush-Regierung gestartete Cybersecurity-Programm. (rm)

Reuters

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Wie immer:
interne Machtverhältnisse > gesamtheitliche Aspekte

  • von Malefunk
  • 11.03.09 15:41
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