Elektroschock mit Apple-Kopfhörern
Mittwoch, 20 Mai 2009 13:13 von Manfred Kohlen
Apple-Fanboys halten es vielleicht für den göttlichen Touch, Apple-Feinde fragen sich, wieso die weißen Ohrhörerchen von iPod und iPhone elektrische Aufladungen weitergeben können.
Der Hersteller teurer elektronischer Gerätschaften mit dem angebissenen Äpfelchen-Logo musste nun zugeben: die Kopfhörer der eigenen Geräte sind in der Lage, kleine elektrische Blitze an die Ohren der Nutzer zu übertragen. Und es handelt sich nicht um einen ausgeklügelten Bass-Verstärker für Hörgeschädigte, sondern eher um eine Verstärkung von Hörschädigung.
Elektrische Aufladung könnte einen kleinen scharfen elektrischen Schock insbesondere in trockenen Umgebungen auslösen, heißt es bei Apple. Dort baue sich elektrische Aufladung eben schneller auf. Das jedoch sei kein Problem mit den Geräten selbst, betont Apple – wohl, um im Vorfeld juristische Mittel von notorischen Streithähnen auszugrenzen.
Und wirklich, der Nutzer ist doch selbst schuld, wenn er die Füße über den Teppich schlurfen lässt und das auch noch cool findet! Der verdiene so einen Schlag aufs Ohr, heißt es in einschlägigen Apple-Diskussionsforen.
Apple betont, dieses Problem sei nicht limitiert auf eigene Produkte – statische Aufladungen könnten sich in fast jeder Hardware aufbauen und mit jeder Art von Kopfhörer entladen.
Unsere Empfehlung: Drahtlos-Kopfhörer von Drittherstellern kaufen. Dann ist die Aufladung nur noch die eigene, nicht die von irgendeiner Hardware. Das Schlurfen müsst ihr schon selber kontrollieren. µ
(Nick Farell/mk)
L’inqs:
Inquirer UK
Apple-Support zum Thema

Kommentare
Streicheln der Katze sorgt auch für abstehende Haare :-).
je nachdem – bei der Katze oder auch beim Streichler.
lol
die Ausrede aus dem Apple-Forum könnte 1:1 aus einem Linux-Fanboy-Forum kommen.
Naja – Fanboy bleibt Fanboy. Egal ob Windows-, Linux- oder eben Apple-Troll.
Ändert aber nichts daran, dass ich ein solches Phänomien wundersamerweise noch nie irgendwo erlebt habe. Nicht einmal bei meinem Smartphone, das ja auch…oh, moment…
stimmt ja, da kann ich ein Bluetooth-Stereo-Headset benutzen. Wie dumm von mir. Und wie schade, dass das Jesus-Phone das auch nach drei Jahren noch immer nicht kann ;)
Zitat von TimeShift:
“die Ausrede aus dem Apple-Forum könnte 1:1 aus einem Linux-Fanboy-Forum kommen.”
Hm, wusste gar nicht, dass es Linux-Hardware gibt. Wo kann man die kaufen? Oder gibt’s die auch kostenlos? *rolleyes*
wust gar nicht das es auch windof fanboys gibt :)
Habe schon von Leuten gehört, die mit Playern von Zen das selbe Problem hatten.
Elektroschocks für Fanboys. Gerne doch!
Endlich verstehe ich das leise Kribbeln, das mich überkommt, wenn ich mein iPhone, das MBA oder den iMac benutze – aaahhh, schööön.
Die Marketingleute von Steve haben schon was auf dem Kasten
;-)
Technisch gesehen:
Das Musikinstrument steckt in einer unfeuchten Jackentasche aus einem Material, das mit dem Gehäuse des Musikspeichers geriebenermaßen Ladungsdifferenzen aufbaut.
Nun nimmt der Guy oder die Göre mit trockenen Pfoten das Earphonekäbelchen und führt es rechts und links ins allerliebste Öhrchen. Dazu noch ein Klick aufs Wheel, damit die Geräusche starten.
Irgendwie muss jetzt durch wundersame Weise eine nennenswerte Zahl von Elektronen dem- oder derjenigen in den Schallgang kriechen und sich dort austoben. Würde bedeuten, die statische Aufladung hätte sich vom Gehäuse der Musikschachtel über das Strippelchen und seine Abschirmung über eine metallische Komponente des Inbrainstöpsels auf den Weg in das Innerste des allerwertesten iKunden gemacht.
Neugierig, wie ich nun mal bin, reibe ich schon Stunden um Stunden an meiner Plastikwäsche. Gefunkt hat noch nichts aber irgendwas ändert sich doch…
;-)
Apple ist einfach Müll !!
Was empfiehlst Du?
Birnen!
Tja – im Prinzip ganz gut im Geschmack aber auf Grund der anderen Zellstruktur leider nicht so haltbar wie die Äppelschen und in der EU in Kürze verboten.
In der Aussage ist doch sowieso ein Rechtschreibfehler.
Apple ist einfach iMüll :D
Naja egal. Apple ist aber eine Firma. Deren Produkte können höschtens Müll sein aber die Firma ist es definitiv nicht, da sie ja genügend Umsatz macht. Somit ist die Firma Apple sehr erfolgreich und kann kaum Müll sein. Was die Firma verkauft spielt dabei keine Roll. Es heißt nicht umsonst “Geld stinkt nicht”. Ob die Produkte Müll sind oder nicht sei mal dahingestellt. Das muss man nach ganz anderen Faktoren bewerten und nicht nach dem Umsatz.
Also die “Ohrhörer” meines Ipod Nano waren nach fünf Sekundn in der Sondermülltonne. Sowas tue ich meinen Ohren nicht an.
Mit den richtigen Ohrhörern (hoher Wirkungsgrad) klingt das Teil aber “gar nicht mal schlecht” (bin Schwabe, das ist das zweithöchste Lob bei uns direkt hinter “Da kannste nicht meckern”). Außerdem überzeugt mich die Handhabung des Geräts. Für meinen AKG K700 zuhause ist das Teil leider zu schwachbrüstig.
Allerdings kann ich die Apple Software nicht ausstehen. Aber man kann das Teil ja auch unter Linux befüllen. ;-)
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