Studie: Das Internet wird in zwei Jahren mobil
Donnerstag, 05 November 2009 9:59 von Ralf Müller
Heute veröffentlicht Mobilesquared eine Untersuchung, laut der das Wachstum mobiler Webzugänge derart explodiere, dass es bereits 2011 mehr kabellose Surfer mit Netz gäbe als Festnetz-Anschlüsse. Das dürfte viele überraschen.
Die Marktforscher untersuchten en detail die Entwicklung in Großbritannien und stellten fest, dass bei der augenblicklichen Wachstumsrate mobiler Geräte mit Webzugang (3G-Handys, Netbooks, Notebooks, Tablets, PMPs…) schon in etwa 25 Monaten die Zahl der Festnetzzugänge von dann 42,5 Millionen übertroffen werde. Ähnliche Trends könne man in anderen Westmärkten beobachten.
Die Studie namens “Taking Internet Mobile” sieht als treibende Kraft sowohl die Smartphone-Nutzer wie auch Unternehmen, die einen wachsenden Teil ihrer Webzugriffe mobil abwickeln. Die wuchernde Zahl an internetfähigen Handys und Digitalgeräten sei allerdings noch kein zwangsläufiges Indiz dafür, dass deren Besitzer auch wirklich unterwegs online gehen oder gar besonders viel surfen. Daher gehen die UK-Marktforscher davon aus, dass der mobile Nutzungsgrad erst 2014 das Niveau der Festnetzzugänge erreiche.
“Ab dann wird der drahtlose Sprung ins Internet der primäre Zugriffsweg”, glaubt Nick Lane, Chefanalyst bei Mobilesquared und verantwortlich für die Studie. In seinem Report bittet er die Provider, ihre Kunden besser über die Möglichkeiten zu informieren und die Preise für mobile Datenübertragung erschwinglicher zu machen, damit der Nutzungsgrad sich besser entwickeln könne. (Quelle: TheInquirer.de)
L´INQs
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Kommentare
DIe macher der studie haben wohl vergessen das das inet nicht grad für mobile geräte geschaffen wurde.
Ich glaub diese studien werden da gemacht wo jeder 2 twitter acc. hat und überall angemeldet ist was sich social networking schmipft.
Ich persönlich find das surfen am richtigen monitor angenehmer als auf n display das kaum grösser is als meine handfläche.
genauso wie dieses cloud alles total überbewertet. das smartphone muss mehr rechnen power kriegen dann sehe gute chancen, aber so…
Ich glaube diese Studie ist durchaus realistisch, allerdings interpretiere ich das “immer online sein” eher im Sinne von Push-Diensten (Blackberrys zeigen hier den Weg), mit denen das Handy ständig verbunden ist. So wird durch die enorme Anzahl der Handys die Anzahl der “Mobil-Online-Gehenden” automatisch steigen.
Gruß
Otoo
“In seinem Report bittet er die Provider, ihre Kunden besser über die Möglichkeiten zu informieren und die Preise für mobile Datenübertragung erschwinglicher zu machen, damit der Nutzungsgrad sich besser entwickeln könne.”
LOL !
Also ruft er die Provider auf, indirekt dafür zu sorgen, dass sich seine Studie bewahrheitet.
So kann mans natürlich auch machen :-)
Ich persönlich gehe mit meinem (ja ok, eher alten) K800i nicht online, da es einfach viel zu langsam und unhandlich ist.
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