Droid zeigt sich als Bedrohung für Apple
Mittwoch, 18 November 2009 15:10 von Manfred Kohlen
Die Zahlen der ersten Verkaufswoche machen Motorolas Droid zum meistverkauften Android-Handy in den USA. Es läuft zwar noch längst nicht so gigantisch wie das iPhone. Aber Steve Jobs muss sich trotzdem fürchten.
Der Mobil-Anwendungs-Marktanalyst Flurry überwacht über 10.000 Anwendungen auf iPhone and Android. Insgesamt, so Flurry, habe man so die Anwendungen auf zwei von drei iPhone und Android Smartphones auf dem Markt im Blick. Etwa 15 Millionen User Sessions pro Tag würden getrackt – und das ergäbe gute Einsichten.
So habe man Zahlen über die Nutzung von myTouch 3G (hier G2, anderswo HTC Magic), Motorola Droid und iPhone 3GS parat. Anhand echter Verkaufszalen und Nutzung der Geräte schätzt Flurry nun, dass das Motoprola Droid in der ersten Woche in den USA schon rund 250.000 Mal über den Ladentisch ging und aktiviert wurde. Das Droid hatten die Kollegen von Gizmodo bereits als das zweitbeste Smartphone nach dem Apple-iPhone bezeichnet und die Zahlen geben diesem Eindruck recht.
Der bisherige Android-Bestseller »myTouch« mit 90.000 Stück in einer Woche sieht mickrig aus gegen die Droid-Summen. Auch das ist zwar nur ein Sechstel der Zahl, die beim iPhone in der ersten Woche verkauft wurde, doch die Droid-Zahlen gäben ja nur den US-Markt wieder, noch nicht den Rest der Welt. Man müsse also damit rechnen, dass Android langsam die kritische Masse erreichen werde, mit der es für Apple gefährlich werden könne, schreiben die Flurry-Analysten.
Unser britischer Autor Nick Farrell hat dies gleich in biblische Töne über die Bedrohung des heiligen Apple-Reiches gepackt. Original-Englisch: » It is written in the book of the revelations of Steve Jobs that the world will be swamped in a sea of open sauce and people shall not heed the hallowed press releases from Cupertino any longer.«
Nick nimmt die religiöse Sichtweise an, dass das iPhone 3GS nur durch den automatischen Kaufimpuls einer Horde gehirngewaschener Apple-Fanboys so gut lief: »und siehe, sie wollten ihrem Herrn zeigen, wie loyal und gläubig sie waren«. Apple habe aber nun wirklich etwas zu fürchten, denn ein Analyst erwarte gar 900 Prozent Steigerung bei der Nutzung von Android-Smartphones bis 2012. Dann wird nicht mehr nur an den Marktanteilen von Symbian und Windows Mobile geknabbert – bei Steve Jobs wird dann wohl nicht mehr nur das Apfel-Logo angefressen sein. (Quelle: www.Theinquirer.de) µ
L’Inqs:
Flurry: 250.000 Droids in einer Woche verkauft
Und siehe, die Apple-Jünger werden von Androiden dezimiert

Kommentare
Es gibt 100.000 iPhone apps
Flurry hat INSGESAMT 10.000 überwacht
und haben also 2/3 der iPhone apps im Blick.
Interessant, nur eine Frage, wer hat denn da in Mathe nicht aufgepasst?
Achja BTW oben stehen teils noch englishe Wörter, wenn man schon mit copy&paste arbeitet sollte man sich seine Texte wenigstens auch nochmal durchlesen….
Ihr wundert euch nicht ernsthaft warum ihr keine User mehr habt oder?
das mit den 10000 Apps ist wahrscheinlich so gemeint, dass sie die 10000 beliebtesten im Blick haben. Dann würde die Rechnung mit den 2/3 vermutlich aufgehen.
Also ich muss meinem Kommentator vor mir durchaus Recht geben. Vor gut einem Jahr noch habe ich mehrmals täglich und mit viel wohlwollen hier vorbeigeschaut. Doch in den letzten Monaten hat das Team rumd um theinquirer.de stark nachgelassen.
Es kommen weniger News rein, öfters wird falsch interpretiert, Schreibfehler gibts auch en masse usw..
Sehr schade das Ganze!
@Darth-Waldee: Wir haben nur die Originale zitiert und übernehmen keinesfalls deren Meinung – es ist schon witzig genug, diese zu finden und lesen. Wir verlinken sie sogar allesamt – die Gedanken dazu kann sich dann jeder selber machen. Das gilt auch für @Arminius: Das englische Zitat ist nur ein Zitat (in Anführungszeichen) und blieb deshalb in Englisch, weil eine Übersetzung den britischen Unterton total zerfleddert hätte.
Trotzdem, allen Apple-Fanboys zum Trotz, die alle Apple-kritischen Töne zerfleddern wollen: Ich persönlich glaube wirklich, dass sich da ganz langsam eine ernsthafte Bedrohung für das iPhone aufbauen wird. Nicht das Motorola Droid und nicht die fragwürdigen Flurry-Zahlen, sonden die Android-Geräte, die da noch kommen werden.
klar wird Android ein bzw der iPhone bzw OS X Mobile Konkurrent. Aber da bleiben noch andere Sachen zu berücksichtigen. Es bleibt z.B. einfach einfacher für alle 3 oder nächstes Jahr 4 iPhones ein App zu erstellen welches auf allen Geräten flüssig ohne Fehler läuft als eine Anwendung die auf allen verfügbaren Android Phones laufen muss, da wird die Applikation zwangsweise auf die schlechteste Hardware zugeschnitten um lauffähig zu bleiben. Bei einer iPhone programmierung kann ich Befehle einfügen die je nach iPhone Version verschiedene Funktionen bei der Installation der Applikation freischalten. (z.B. AA bei Games oder eine höhere Kompressionsrate bei Zip Archiven (jailbreaked phones) beim 3GS als z.B. beim iPhone 3G. Das es nur ein “paar” Modelle gibt bleibt es überschaubar und einfach diese oder jene Funktion auf dem Handy zu aktivieren. Bei bald warschl über 100 verschiedenen Android Handy ist das ein Aufwand der den Ertrag definitiv nicht rechtfertigen dürfte.
Ein weiteres Argument ist das Apple bereits viele potentielle Smartphone Kunden “aktiviert” hat und der Markt einfach nicht das Potenzial her gibt wie noch bei Einführung des iPhones.
Schöne Anspielung mit den Apple Jüngern, ich schreib die Comments demnächst mal besser von zu Hause aus unter Linux / Win als Unterwegs mitm iPhone da wird man ja gleich als Apple jünger (de-) klassiert.
@arminius: 1:0 für deine Argumente bezüglich der Appple-Apps – das muss mal jemand besser und sicherer managen als der Obstbauer. Und lass eines sagen: Ob Apple, Google- oder Microsoft-Fanboy, alle haben mit ihren teilweise ausgesuchteb Argumenten irgendwie recht – aber kein einziger ist perfekt. :-)
öhm – das iPhone lief nur wegen gehirngewaschener Apple-Fanboys so gut?
Die meisten, die ich kenne, die ein iPhone haben (so wie ich), hielten das ganze am Anfang für einen Medien/PR/Brainwash-Hype …. und als sie dann den Kollegen mit iPhones über die Schulter schauten, merkten sie, wie genial das Teil ist.
(was nicht heisst dass die Konkurenz nun nicht mitzieht und auch gute Geräte produziert)
Ich finde es traurig das der inq keine rücksicht auf meine religiösen gefühle nimmt und mich als gehirngewaschen bezeichnet.
Ich denke jeder mensch soll glauben dürfen was er will, auch die vollbild doppelklick spakos.
Android wird fürchterlich fragmentieren wie soll man sich sonst abheben von den anderen??
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