Einkaufen bei Amazon: Demnächst im Laden um die Ecke?
Montag, 07 Dezember 2009 16:27 von Ralph Beuth
Der Einzelhandel und speziell der Fachhandel für Computer- und Elektronikprodukte kämpft gegen die übermächtigen Umsätze der Internet-Shops. Nun soll mit Amazon einer der ganz großen E-Händler den Aufbau von Ladengeschäften planen.
Gerade wurden deutschlandweit die Quelle-Shops als Symbole einer vergangenen Zeit geschlossen oder liegen in den letzten Zuckungen, da soll ausgerechnet der erfolgreiche Online-Buchhändler Amazon darüber nachdenken, mit einem ähnlichen Konzept einen Brückenkopf in die reale »Geschäfts«-Welt zu bauen.
Nach einem Bericht der britischen Times wird zumindest in Großbritannien darüber nachgedacht, Amazon Ladengeschäfte in Städten oder auch auf dem Land einzurichten. Dies würde den Kunden ermöglichen, bestellte Waren – Amazon verkauft ja schon längst nicht mehr nur Bücher, sondern im Prinzip alles Mögliche – selber abzuholen, vielleicht sogar vor Ort auszusuchen (entsprechende Lagerhaltung vorausgesetzt). Beim britischen Mitbewerber Argos tut dies immerhin ein Fünftel der Kunden. Offenbar misstraut man der Post – insbesondere vor Weihnachten steigt die Quote der Selbstabholer.

Kommentare
Also Amazon dementiert.
http://uk.reuters.com/article/idUKGEE5B50EA20091206
Trotz Dementierung: Manche Produkte würde ich gerne so zuverlässig kriegen wie bei Amazon online, aber trotzdem vorher mal ausprobieren können. Sonst bringt das Gesetz zur kostenlosen Rücksendung von online bestellter Ware innerhalb von 14 Tagen vor allem der Post Geld. Aber gut, wenigstens hat man was für die Arbeitsplätz bei der “Snail Mail” getan.
Bloss das nicht, es geht doch nichts über die Onlinebestellung und Lieferung, ich kaufe schon seit Jahren nichts mehr im Laden was man auch bestellen kann.
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