Main Navigation

Skip to page content

Skip to secondary navigation

Blog Roll

Kontakt

Page Content

Artikel

Vorratsdaten noch nicht gelöscht

Donnerstag, 11 März 2010 11:59 von Ralf Müller

Seit dem Verbot der Vorratsdatenspeicherung durch das Bundesverfassungsgericht ist das Gesetz ungültig und alle entsprechenden Daten sind zu löschen. Doch das geht offenbar nicht so schnell. Bitte warten…

Seit vergangenem Dienstag sind die Provider gesetzlich verpflichtet, alte Verbindungsdaten zu löschen und neue nur bis zur Rechnungsstellung aufzuheben und danach ebenfalls in den Orkus zu schieben. Doch die Menge an aufgetürmten Kundeninfos scheint so gigantisch zu sein, dass manche Provider mit der Löschung ihre Probleme haben. Allerdings meldet das ausgerechnet die Deutsche Telekom, die in Sachen Ehrlichkeit, Paranoia und Geheimdienstmethoden in den vergangenen Jahren mehrfach unangenehm aufgefallen ist. Da kommt schnell der Verdacht hoch, dass sich der Telekom-Konzern ungern von seinen 19 Terabyte Daten verabschiedet…
Schließlich hatte Konkurrent Vodafone keinerlei Probleme damit, seine Datenvernichtung schon vorigen Freitag abzuschließen. In ein paar Tagen fertig sein will auch United Internet (mit den Marken 1&1, GMX, Web.de), die immerhin 25 Terabyte Vorratsdaten angehäuft hatten. Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar kündigte übrigens an, stichprobenartig die ordnungsgemäße Löschung der Vorratsdaten überprüfen zu wollen. Hoffentlich hat er die DTAG ganz oben auf seiner Prüfliste. (Quelle: TheInquirer.de)

Kommentare

“Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar kündigte übrigens an, stichprobenartig die ordnungsgemäße Löschung der Vorratsdaten überprüfen zu wollen.”

Und wie? Alle Platten durchsehen?
Datenschutz in D ist schon was lustiges. Man hat rechte, aber nix passiert, wenn der Datenschutz niocht eingehalten wird.

  • von volltroll.de
  • 11.03.10 14:21
  • comment

Praktisches Beispiel aus der Datenschutzrealsatire:
Steuerersparnis bei Sonderausgaben, die Versicherungen melden alles an eine Bundsche Datenbank die diese wieder an das Finanzamt gibt. Zusätzlich stellen die Versicherungen Bescheinigungen aus, die man seiner Personalstelle übergibt um die Steuerzahlungen zu verringern.
Früher wussten mein Versicherung und das Finanzamt Bescheid, jetzt zusätzlich der Bund und meine Firma.
Wenn ich da Einspruch erhebe, werde ich mit geringerer Steuerentlastung bestraft.
Ich will das mal so ausdrücken – Datenschutz in deutschland ist genauso viel wert wie Datenschutz bei Google, MS, Swift – nämlich NICHTS!

Kommentar hinzufügen

  • Name:
  • Email-Adresse:
  • URL:
  • Kommentar:

    Zum Formatieren können Sie einfache HTML-Tags verwenden

Skip to main navigation

Kommentare

Hier finden Sie Software zum Thema