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Die US Army wollte Wikileaks auslöschen

Mittwoch, 17 März 2010 6:09 von Ralf Müller

Im Internet tauchten just ein paar verfängliche Dokumente auf, die aufzeigen, mit welchen Methoden die amerikanische Armee das Geheimnisse ausplaudernde Portal zur Strecke bringen wollte.

Ironischerweise veröffentlichte die Whistleblow-Site Wikileaks selber die Angriffspläne der Army, die ihr von Insidern zugespielt worden waren. Die Offiziere wollten mit ihrem Plan das Sicherheitsloch Wikileaks ein für allemal stopfen, da es seit drei Jahren erfolgreich brisante Dokumente aus Behörden, Geheimdiensten und der Regierung veröffentlichte und damit manchen Skandal auslöste: Korruption, Folter, Fehlverhalten und gesetzlose Pläne wurden schonungslos ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Damit geriet das Portal auf die Achse des Bösen: Das Verteidigungsministerium stufte Wikileaks in 2008 als Bedrohung ein und gab Empfehlungen zur Zerstörung der Seite. Das ließ sich die Armee nicht zweimal sagen und schaltete ihr »Army Counterintelligence Center« ein, um mit haltlosen Anschuldigungen und gezielter Missinformation das Vertrauen der Webcommunity in Wikileaks zu erschüttern. Gleichzeitig ging man auf Maulwurfsjagd, um die Plaudertaschen in den eigenen Reihen aufzuspüren. Vergeblich, denn die Wikileaks-Offensive ist nun aufgedeckt (PDF-Original-Dokument hier). Zugleich versichern die Betreiber, die Identität von Zuträgern unter allen Umständen zu schützen und deren Anonymität zu wahren. (TheInquirer.de)

Kommentare

so viel zu meinungsfreiheit resp. überhaupt “freiheit” in den US of A – also – Flying Spaghetti Monster’s Own Country!

die gilt nämlich immer nur für einen relativ kleinen verschworenen circel und ein paar wenigen handverlesenen exemplaren ihrer (durch die öffentliche hand) finanzierten schutzschergen aus den reihen der dumm-gedrillten staats-terroristen und mörderbanden!

  • von knallbonbon
  • 17.03.10 19:57
  • comment

Gerade jetzt braucht Wikileaks Unterstützung, auch in Form von Spenden. Als Geek-Shop haben wir uns daher eine Aktion überlegt, für die wir extra ein Wikileaks Support T-Shirt in unser Sortiment genommen haben:
http://www.getdigital.de/products/Wikileaks_Support
Pro verkauftem Shirt spenden wir 5 € direkt an WikiLeaks! Man bekommst also ein cooles Shirt mit dem WikiLeaks-Logo, mit dem man zeigen kann, dass man Wikileaks unterstützt und gleichzeitig hilft man WikiLeaks selbst mit einer Spende!

@getDigital

isss ja klar, ne?

100:1 ihr steigert euren umsatz (lacht euch noch krumm & schief darüber ob der dummen trottel die auf euch herein-fielen) und wikileaks bekommt ‘nen fuechten dreck von euch (denn wer will es denn schon wirksam nach-kontrollieren können)!

trau schau wem?

wenn jemand wirklich an wikileaks spenden möchte soll sein bedürfnis ohne “umwege” gefälligst hier erledigen (zB. 5 EURO direkt an wikileaks) :

http://wikileaks.org/#Change_you_can_believe_in

bei bedarf bügelt man sich dann das LOGO von wikileaks mittels gutem “transferpapier zum aufbügeln” für weitere ca. 1,50 EURO auf irgendeinen überzähligen fetzen.

und gut ist!

macht zwar ein klitzeklein wenig arbeit, dafür hat man aber dann das unnachahmlich wohlige gefühl das die spende zu 100% an den beabsichtigten (richtigen) empfänger gegangen ist!!!

  • von knallbonbon
  • 19.03.10 0:17
  • comment

@knallbonbon

ich verstehe Dein Misstrauen was die Spenden angeht. Wenn die Aktion zuende ist bzw. ein größerer Betrag zusammen gekommen ist, werden wir einen Screenshot der Überweisungsbestätigung auf unserer Seite veröffentlichen.

Wir wollen nicht leugnen, dass wir uns mit dieser Aktion auch erhoffen, dass unser Shop bekannter wird. Nichts desto trotz liegt uns das Schicksal von WikiLeaks auch wirklich am Herzen (was wir natürlich nicht mit einem Screenshot beweisen können). Daher freut uns auch jede direkte Spende.

Wer bei uns ein Shirt bestellt hat ja allerdings auch einen Mehrwert für sich – nämlich ein qualitativ hochwertiges T-Shirt, mit dem er seine Solidarität zu WikiLeaks und seine Einstellung zur Meinungsfreiheit im Internet zeigen kann. WikiLeaks auf diese Weise bekannter zu machen ist vielleicht ebenso wertvoll wie eine Spende.

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