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Mechanischer Fisch mit Brennstoffzelle

Mittwoch, 17 März 2010 12:42 von Ralf Müller

Wo die Menschheit gerade mit Volldampf dabei ist, alle Meere leerzufischen, bauen die Japaner ihre typisch technologische Antwort: Roboterfische.

Blöd nur, dass die kleinen mechanischen Schwimmbots so wenig nahrhaft sind. Doch das hatten die Ingenieure der Osaka City University natürlich nicht im Blick als sie ihr noch namenloses Exemplar züchteten. Nicht die kleinen beweglichen Bauteile erstaunen, sondern der winzige Motor, der einen festen Polymer-Treibstoff in einer speziellen Mini-Brennstoffzelle, Power Tube genannt, in Energie verwandelt. 10 Milliwatt reichen schon für den Unterwasserbetrieb aus. So kann der 10-Zentimeter-Roboter vorwärts schwimmen, ab- und auftauchen sowie dank beweglicher Flosse auch Kurven ziehen. Das nächste Ziel der Entwickler: Ihren Roboter autonom für drei Tage nonstop durch die See düsen zu lassen – mit nur einer Treibstoffladung. Einsatzzweck der Entwicklung sollen maritime Forschung und Rettungsfisch – aufspüren von Tauchern oder Schiffbrüchigen ­- sein. Dieses YouTube-Video zeigt den wasserfesten Roboter im Einsatz.
(Quelle: TheInquirer.de)

Kommentare

“Einsatzzweck der Entwicklung sollen maritime Forschung und Rettungsfisch – aufspüren von Tauchern oder Schiffbrüchigen ­- sein.”

Eindlich bauen die Japsen mal einen Roboter, der auch irgendwo Sinn macht. – Hätte ich schon fast nicht mehr gedacht. Toll!

  • von Anonymous
  • 18.03.10 3:39
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