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US-Behören erforschen soziale Netzwerke

Donnerstag, 18 März 2010 12:22 von Ralf Müller

Die professionellen Datensammler des Staates fischen im Trüben und heben aus den Tiefen des Web 2.0 alles an Infos, was ihnen ins Netz geht.

Dass US-Geheimdienste und staatliche Körperschaften bewusst und mit voller Absicht die großen sozialen Netzwerke ausplündern, haben wir wohl alle geahnt. Konkrete Indizien ergeben sich aus PDF-Dokumenten, die gestern von der Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) veröffentlicht wurden.
Darunter findet sich auch ein pikanter Trainings-Kurs, der Steuerfahndern beibringt, die Netzwerke und Google Streetview auszuwerten, um Steuerzahler auszuforschen und der Lüge zu überführen. Stichwort: Wertangaben von Immobilienverkäufe, Yachten im Bootshafen. Den Beamten wird übrigens verboten, ihre Position und beruflichen Aufgaben in sozialen Netzen bekannt zu geben.
Eine PDF-Präsentation des Justizministeriums beschäftigt sich damit, wie man Beweise in den Netzen sammeln kann und nutzt, wie man Datenschutz-Bestimmungen unterläuft und wie es mit der Kooperationsbereitschaft einiger bekannter Portale steht. Facebook wurde als kooperativ und auskunftsfreudig dargestellt. Twitter dagegen tauge nicht so viel: Kurze Datenaufbewahrung und eine strikte Weigerung, diese Daten außerhalb des Rechtsweges herauszugeben. Die Welt ist halt böse… (Quelle: TheInquirer.de)

Kommentare

twitter ist gemein!

  • von komischer vogel
  • 19.03.10 17:05
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